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Bestwig. Eine Gemeinde lebt vor allem von ihren Menschen: Mit ihrem ehrenamtlichen, beruflichen oder privaten Engagement prägen sie ihre Heimat, schaffen Lebensqualität und tragen dazu bei, sie zukunftsfähig zu machen.

Menschen, die in der Gemeinde Bestwig im Jahr 2012 besondere Akzente gesetzt haben, standen jetzt im Mittelpunkt des 6. Bestwiger Neujahrsempfangs. Vor allem aber standen dort die Bürgerinnen und Bürger selbst: Mehr als 400 von ihnen konnte Bürgermeister Ralf Péus im Bürger- und Rathaus begrüßen, um gemeinsam Rück- und Ausblick zu halten sowie Dialog und Austausch zu pflegen. Besonderen Raum nahm dabei die Gemeindepartnerschaft mit dem mittelsächsischen Niederwiesa ein.

Konkreter Anlass: 22 Jahre lang hat Dietmar Hohm als Bürgermeister nicht nur die Geschicke der Partnergemeinde geprägt, sondern auch als Motor der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Bestwig und Niederwiesa gewirkt. „Was als Partnerschaft beim Aufbau moderner Verwaltungsstrukturen begann, ist inzwischen zu einer lebendigen Freundschaft geworden“, so Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus – und das sei vor allem ein Verdienst von Dietmar Hohm. Als Dankeschön erhielt er ein – im wahrsten Sinn des Wortes – bleibendes Geschenk: „Das Geschenk bleibt nämlich in Bestwig.“ Ein Stein mit dem Wappen der Partnergemeinde erinnert künftig auf dem Rathausplatz an die Gemeindepartnerschaft zwischen Bestwig und Niederwiesa. Bereits seit 1990 gebe es einen ähnlichen Stein am Niederwiesaer Rathaus, erklärte Ralf Péus: „Jetzt haben wir auch hier ein Zeichen für unsere freundschaftlichen Beziehungen.

Zeichen für lebendige Freundschaft: Ein Stein auf dem Bestwiger Rathausplatz erinnert an die Gemeindepartnerschaft zwischen Bestwig und Niederwiesa. Eingeweiht wurde er von Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus, dem scheidenden Niederwiesaer Bürgermeister Dietmar Hohm sowie seiner Nachfolgerin Ilona Meier (v.re.).Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

Zeichen für lebendige Freundschaft: Ein Stein auf dem Bestwiger Rathausplatz erinnert an die Gemeindepartnerschaft zwischen Bestwig und Niederwiesa. Eingeweiht wurde er von Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus, dem scheidenden Niederwiesaer Bürgermeister Dietmar Hohm sowie seiner Nachfolgerin Ilona Meier (v.re.). Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

Und die sollen auch mit der neuen Bürgermeisterin Ilona Meier weitergehen: Das neue Niederwiesaer Gemeindeoberhaupt hatte es sich nicht nehmen lassen, bereits in den ersten Tagen ihrer Amtszeit der Partnergemeinde einen Besuch abzustatten – die Bestwiger Bürgerschaft honorierte das mit herzlichem Applaus. In einem Interview lud sie vor allem die Vereine ein, der Gemeinde Niederwiesa einen Besuch abzustatten.

Fixpunkt beim Neujahrsempfang: Der Jahresrückblick in Form einer Präsentation, die von Ute Schöne und Judith Klemm vorgestellt wurde. Immer wieder kamen in von Alexa Schröder und Jörg Fröhling moderierten Kurzinterviews Menschen zu Wort, die dem Jahr 2012 in Bestwig ihren Stempel aufgedrückt hatten. Zum Beispiel Christine Schütte, Sprecherin des Fort Fun Abenteuerlandes. Die Belegschaft des Freizeitparks blickt nach dem überstandenen „Intermezzo“ mit dem vermeintlichen „Investor“ Matthäus Z. nun wieder optimistisch in die Zukunft. Ober aber Roswitha Tomè und Elisabeth Braun von der Caritas-Konferenz Ramsbeck, die mit dem „Urlaub ohne Koffer“ nicht nur ein Freizeit-Angebot für Senioren, sondern auch Wege aus der Einsamkeit geschaffen haben. Und auch Joachim Hofius, der als Prokurist der Firma Tital ein Bekenntnis des Leichtmetall-Herstellers zum Standort Bestwig und auch zur Zusammenarbeit mit den heimischen Schulen abgab.

Ebenso stimmungsvoll wie unterhaltsam gaben sich die Ostwiger „Pr8kerle“ mit „Accappella ausm Sauerland“. Auch der satirische Jahresrückblick von „Spottlachs Paul“ durfte nicht fehlen. Und der bekam in diesem Jahr „Besuch“ aus Niederwiesa: Gemeinderat Ulrich Wießner verlas einen Brief, in dem die Gemeindepartnerschaft humoristisch aufs Korn genommen wurde – sehr zum Vergnügen der mehr als 400 Besucher. Und auch nach dem Ende des offiziellen Programms nutzten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu Dialog und Begegnung. Gemeinsamkeit schaffe Stärke, so Bürgermeister Ralf Péus: „Und Gemeinsamkeit brauchen wir, wenn wir hier in Bestwig etwas bewegen und die Lebensqualität in unserer Gemeinde weiter verbessern wollen.

Quelle: Gemeinde Bestwig