Bestwig: Ehrenmedaillen fĂŒr Alfred Braun und Thomas Liedtke


Bestwig. Dass eine Gemeinde vor allem von ihren Menschen lebt, die sich engagieren, um ihre Heimat zukunftsfĂ€hig zu machen, ihre LebensqualitĂ€t zu sichern und fĂŒr die kĂŒnftigen Jahre noch zu verbessern – das zog sich wie ein „roter Faden“ durch den 5. Neujahrsempfang der Gemeinde Bestwig. Im Mittelpunkt dabei: Die Verleihung der Ehrenmedaille, mit der die Gemeinde an Ruhr, Valme und Elpe besonderes Engagement fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger wĂŒrdigt.

Vor mehr als 400 GĂ€sten ĂŒberreichte BĂŒrgermeister diese höchste Auszeichnung der Gemeinde Bestwig an Alfred Braun und Thomas Liedtke. Einstimmig hatte zuvor der Gemeinderat beschlossen, den beiden verdienten BĂŒrgern die Ehrenmedaille zu verleihen.

Alfred Braun sei das „wandelnde Ehrenamt“, so BĂŒrgermeister Ralf PĂ©us in seiner Laudatio. Bereits seit den 1970-er Jahren gehört Alfred Braun dem Pfarrgemeinderat der St.-Margaretha-Gemeinde Ramsbeck als Mitglied bzw. Vorsitzender an; aktuell ist er zudem Mitglied des Gesamt-Pfarrgemeinderates im Pastoralverbund Ruhr-Valmetal. Seit 2005 nimmt Alfred Braun die Aufgaben des Schiedsmanns im Schiedsamtsbezirk Valmetal wahr. Nicht zuletzt, so Ralf PĂ©us, komme ihm dabei seine berufliche Erfahrung als frĂŒherer Rektor, PĂ€dagoge und „Manager“ der Velmeder St.-Andreas-Grundschule zugute.

Neujahrsempfang im BĂŒrger- und Rathaus: Thomas Liedtke (li.) und Alfred Braun (mi.) erhielten aus der Hand von BĂŒrgermeister Ralf PĂ©us die Ehrenmedaille der Gemeinde Bestwig. Foto: Gemeinde Bestwig

Seit 2007 ist Braun stellvertretender Vorsitzender des Heimatbundes der Gemeinde Bestwig und ĂŒbernahm gleich nach der GrĂŒndung im Januar 2009 den Vorsitz des Fördervereins des SauerlĂ€nder Besucherbergwerks in Ramsbeck. Ralf PĂ©us: „Der Förderverein leistet unter seiner Leitung immens wichtige Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Bergbaugeschichte unserer Region.“ Ein erstes großes Ausrufezeichen habe er vor einigen Monaten mit der Eröffnung des Bergbauwander-weges gesetzt.

Seit 25 Jahren gehört Thomas Liedtke dem Bestwiger Gemeinderat an. Innerhalb der SPD-Fraktion war er von 1994 bis 1998 zunĂ€chst 2. Stellvertretender Vorsitzender, seit Ende 1998 1. Stellvertretender Vorsitzender und FraktionsgeschĂ€ftsfĂŒhrer, bevor er im Juli 2007 zum Fraktionsvorsitzenden gewĂ€hlt wurde. Zudem vertritt er die Gemeinde Bestwig in zahlreichen ĂŒberörtlichen Gremien und Drittorganisationen. Gerade kom-munalpolitisches Engagement könne nicht hoch genug bewertet werden, so BĂŒrger-meister Ralf PĂ©us. Anders als Berufs- seien Kommunalpolitiker ehrenamtlich tĂ€tig, „obwohl sie vielfach eine Ă€hnlich große, wenn nicht gar grĂ¶ĂŸere Verantwortung auf ihren Schultern tragen. Kommunalpolitiker erleben „ihre“ Entscheidungen hautnah, können sich an Neuerungen, die sie mitentschieden haben, direkt erfreuen, sind von Ent-scheidungen ĂŒber Steuern und GebĂŒhren direkt betroffen, weil sie ja schließlich auch selbst BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ihrer Kommunen sind.“ Auch mitunter unpopulĂ€re Maßnahmen mĂŒssten sie direkt gegenĂŒber der BĂŒrgerschaft vertreten. Ralf PĂ©us: „Man sollte hierbei jedoch eines nicht vergessen: es handelt sich um Entscheidungen von Personen, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren, um den Verfassungsauftrag der kommunalen Selbstverwaltung zu erfĂŒllen.“

In ihren Dankesworten machten Alfred Braun und Thomas Liedtke gleichermaßen deutlich, dass das Ehrenamt die Gemeinde Bestwig und ihre Ortsteile prĂ€ge – und dass vieles verloren ginge, wenn es eben dieses Ehrenamt nicht mehr gebe. Gleichzeitig erfĂŒlle es mit Freude, gemeinsam mit anderen Aktiven etwas anzupacken und zu gestalten.

Der Neujahrsempfang im BĂŒrger- und Rathaus bildete den feierlichen Rahmen fĂŒr die Verleihung der Ehrenmedaille. Die mehr als 400 BĂŒrgerinnen erlebten einen kurz-weiligen Abend mit Information, Musik und Unterhaltung. In einem JahresrĂŒckblick, der von Kurzinterviews mit den verschiedensten Akteuren unterbrochen wurde, ließ die Gemeinde Bestwig das Jahr 2011 Revue passieren. FĂŒr den musikalischen Part sorgte der Knabenchor der HSK-Kreismusikschule. Und auch nach dem Ende des offiziellen Programms nutzten zahlreiche BĂŒrgerinnen und BĂŒrger die Möglichkeit zu Dialog und Begegnung. Gemeinsamkeit schaffe StĂ€rke, so BĂŒrgermeister Ralf PĂ©us: „Zuversicht brauchen wir, die wir in Bestwig etwas bewegen, beziehungsweise die LebensqualitĂ€t in unserer Gemeinde halten und verbessern wollen.“

Quelle: Gemeinde Bestwig

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Veröffentlicht von: am 10. Jan 2012 und wurde einsortiert unter:
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