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Bestwig. „Nur, wenn unsere Reifung weitergeht und wir uns stetig verändern, können wir eine Konstante in der Bildungslandschaft bleiben“, betonte der Leiter der Bildungsakademie für Therapieberufe, Andreas Pfläging, beim Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Ergo- und Physiotherapieausbildung in Bestwig.

Zu einer solchen Konstante ist die Bildungsakademie in den vergangenen zwei Jahrzehnten dank steter Veränderungen geworden. Gegründet als Bildungsgänge Ergo- und Physiotherapie des Berufskollegs Bergkloster Bestwig, ist die Akademie seit 2008 eigenständig und schließlich in die ehemalige Schule nach Bestwig-Velmede umgezogen. Heute ist sie Teil der Gesundheitsakademie der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP), zu der auch das Fachseminar für Altenpflege und das Bildungswerk SMMP in Geseke gehören. Und inzwischen bietet sie ihren Auszubildenden auch ein berufsbegleitendes Studium in Health Care Studies über die Hamburger Fernhochschule an.

Akademieleiter Andreas Pfläging begrüßt die mehr als 100 Gäste zu dem Festakt im Bergkloster. Foto: © SMMP / U. Bock

Akademieleiter Andreas Pfläging begrüßt die mehr als 100 Gäste zu dem Festakt im Bergkloster. Foto: © SMMP / U. Bock

Bürgermeister Ralf Péus freut sich, dass die mittlerweile über 600 Auszubildenden, die in Bestwig ihr Therapeuten-Examen erlangten, aus weitem Umkreis kommen. „Denn Ihre Einrichtung hat einen guten Ruf, der weit über unsere Grenzen hinausragt. Und das tut unserer Gemeinde natürlich gut.

Dr. Michael Wortmann, Arzt im amtsärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes, lobte als Vertreter seiner Behörde das gute Lern- und Prüfungsklima sowie die gute Ausstattung der Akademie und ihrer Praxis. Auch das Angebot des berufsbegleitenden Studiums werte die Bildungsgänge auf: „Diese Berufe werden schon aus demografischen Gründen immer wichtiger.

Udo Töller, Leiter der Physiotherapie des Dreifaltigkeitskrankenhauses in Lippstadt und des Krankenhauses in Erwitte, hob die hohe Qualität der Ausbildung und den hohen Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler hervor, die bei ihm regelmäßig Praktika machen.

Eine Fotoausstellung in den Räumen der Bildungsakademie an der Bundesstraße in Velmede zeigt die Lebendigkeit der Akademie, die für die Auszubildenden wie eine große Familie ist. Foto: © SMMP / U. Bock

Eine Fotoausstellung in den Räumen der Bildungsakademie an der Bundesstraße in Eine Fotoausstellung in den Räumen der Bildungsakademie an der Bundesstraße in Velmede zeigt die Lebendigkeit der Akademie, die für die Auszubildenden wie eine große Familie ist. Foto: © SMMP / U. Bock

Und auch die Vertreter der derzeit 120 Auszubildenden, Wiebke Caspari und Konstantinos Koutsantos, dankten für die gute Atmosphäre: „Wir sind hier wie eine große Familie. Die Türen der Lehrenden stehen uns immer offen.
Als Provinzoberin der Ordensgemeinschaft wünschte Schwester Johanna Guthoff der Bildungsakademie für die nächsten 20 Jahre dieselbe Dynamik, die sie immer wieder unter Beweis gestellt habe. Jene Dynamik, die das Team der Bildungsakademie nach einem Zitat von Heraklit zum Motto ihres Jubiläumsjahres gemacht hat: „Die einzige Konstante ist die Veränderung.

Abschließend dankte Andreas Pfläging den ersten Ausbildungsleiterinnen und -leitern sowie dem früheren Schulleiter Fritz Henneböhl, dem eigenen Team, „auf das ich mich immer verlassen kann“, den Schülerinnen und Schülern, „ohne die wir nicht existierten“, Geschäftsführerin Andrea Starkgraff, „die immer ein offenes Ohr für uns hat“, und der Ordensleitung, „die die Ausbildung der Therapeuten selbstlos subventioniert.

Begonnen hatte der Festtag mit einem Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche des Bergklosters. Und er endete mit einer großen Féte in der Velmeder Schützenhalle, zu der auch alle ehemaligen Auszubildenden eingeladen waren.

Quelle: Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP)