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Bestwig / Ramsbeck. Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit zuschauen, das Werk im Werden betrachten, bei einem Werkstattbesuch oder an einem besonderen Ort, irgendwo im „aufruhr“-Raum. Die „auf-ruhr“-Städte Arnsberg, Bestwig und Meschede möchten Kunstinteressierten beim „Tag des Offenen Ateliers“ am 28. September 2014 diese Einblicke bieten. An 29 Ausstellungsorten werden 48 Künstler Ihre Arbeit vorstellen.

Es ist das Ziel des „Tags des Offenen Ateliers“, dass die Menschen vor Ort die Künstlerinnen und Künstler am Ort kennenlernen. Ob mit dem Fahrrad, dem Auto oder zu Fuß: Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine kulturelle Entdeckungsreise entlang der Ruhr. Der Eintritt ist frei.

Die „aufruhr“-Städte Arnsberg, Bestwig und Meschede arbeiten nun schon sieben Jahre in Sachen Kultur zusammen. In der Zeit sind tolle Kunstwerke, spannende Ausstellungen und erfolgreiche kulturelle Netzwerke entstanden. Es ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, dass die Zusammenarbeit ohne kommunale Grenzen auskommt. Sehr deutlich wird dies in Person der Kunsthistorikerin Kathrin Ueberholz, die als Mitarbeiterin im Arnsberger Kulturbüro die Funktion der Ausstellungskuratorin im Sauerländer Besucherbergwerk übernommen hat.

Die Veranstalter zusammen mit einigen Künstlern. Foto: Tourist-Informationen „Rund um den Hennesee“

Die Veranstalter zusammen mit einigen Künstlern. Foto: Tourist-Informationen „Rund um den Hennesee“

Der 28. September 2014 ist nämlich der „Tag des Offenen Ateliers“ und gleichzeitig der Eröffnungstag einer ganz besonderen Kunstausstellung: „Tiefschürfend – Kunst im Bergwerk“. Vom 28. September 2014 bis zum 26. Oktober 2014 verwandeln sich die Hallen des Bergbaumuseums in ein Industriemuseum, das mit Kunstwerken angereichert ist. Seit Monaten arbeiten 37 Künstler an ihren Kunstobjekten zum Thema Bergbau und Industrie. Harmonisch, fast unmerklich, sollen die Kunstwerke den Besuchern den Kontrast zu „echter“ Bergbaumaschine oder Mineralien vor Augen führen, denn die Kunst findet sich überall im Museum zwischen den normalen Ausstellungsstücken und den Maschinen.

Das Sauerländer Besucherbergwerk feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Da möchte es sich für die Besucher außergewöhnlich präsentieren. Und den Besuchern am „Tag des Offenen Ateliers“ ein Geschenk machen: Am ersten Tag der Ausstellung, also am Sonntag [28. September 2014] können die Besucher das Ramsbecker Bergbaumuseum über Tage bei freiem Eintritt erkunden. Der „Tag des Offenen Ateliers“ findet am 28. September von 12:00 bis 18:00 Uhr statt.
Für die anderen Tage bis zum Ende der Ausstellung am 26. Oktober 2044 gilt, dass die Ramsbecker Ausstellung im Rahmen des normalen Museumsbetriebes dienstags bis sonntags von 09:00 bis 17:00 Uhr bei normalem Eintrittspreis besichtigt werden kann.

Mehr Informationen zu den Ausstellungsorten und den Künstlerinnen und Künstlern für beide Veranstaltungen gibt es in den Faltblättern zum „Tag des Offenen Ateliers“ und zur Kunstausstellung bei zahlreichen Institutionen in den drei „aufruhr“-Städten sowie im Internet unter www.aufruhr-sauerland.de.

Quelle: Tourist-Informationen „Rund um den Hennesee“