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Bestwig. Bunte Farbtupfer, die gute Laune machen – und selbst einen nicht ganz so sonnigen Sommertag farbenfroh: Die Gemeinde Bestwig hat gemeindeeigene Pflanzbeete und Grünstreifen zu bunten Sommerwiesen umgestaltet. Sehr zur Freude der Bürgerinnen und Bürger: Die Reaktionen auf das neue „Outfit“ sind begeistert.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Bauhof der Gemeinde Bestwig damit begonnen, auf Grünflächen spezielle Blumenmischungen einzusetzen. Das ansprechende Aussehen sei dabei nur eine Seite, erläutert Thomas Müller, Leiter des gemeindlichen Bauhofes: „Wichtig ist, dass die Flächen pflegeleicht sind, um die Kosten für Bewirtschaftung niedrig zu halten.“ Die ersten Erfahrungen seien durchaus positiv, so Thomas Müller: Zum einen müssten die Blumenwiesen während der Wachstumszeit kaum gepflegt werden. Und zum anderen halte sich auch der sonstige Aufwand in Grenzen: Im Spätherbst wird der Bewuchs entfernt; im Frühjahr muss lediglich der Boden aufgeraut und nachgesät werden.

Bunte Farbtupfer, die gute Laune machen - und selbst einen nicht ganz so sonnigen Sommertag farbenfroh: Die Gemeinde Bestwig hat gemeindeeigene Pflanzbeete und Grünstreifen zu bunten Sommerwiesen umgestaltet - hier an der Ortsdurchfahrt in Heringhausen. Foto: Gemeinde Bestwig

Bunte Farbtupfer, die gute Laune machen – und selbst einen nicht ganz so sonnigen Sommertag farbenfroh: Die Gemeinde Bestwig hat gemeindeeigene Pflanzbeete und Grünstreifen zu bunten Sommerwiesen umgestaltet – hier an der Ortsdurchfahrt in Heringhausen. Foto: Gemeinde Bestwig

Insgesamt mehr als 30 Arten von Sommerblumen sind in der Mischung, die der Bestwiger Bauhof einsetzt, enthalten – so klangvolle Namen wie Marienkäfer-Mohn, Morgenröschen, Meerviole, Liebes-Hainblume sind ebenso dabei wie Sommer-Adonisröschen, Schlafmützchen und Ringelblume. Hoch- und tiefwachsende Sorten halten sich dabei die Waage – Thomas Müller: „Gerade im Straßenbereich muss man natürlich darauf achten, dass die Sicht nicht beeinträchtigt wird.“ In Velmede wurde zudem auf einer Fläche im Bereich „Unterm Schieferberg“ eine Mischung ausgebracht, die vorwiegend Kräuter enthält und so an historische bäuerliche Nutzwiesen erinnert.

Künftig will der Bestwiger Bauhof die Umgestaltung von Grünflächen zu Blumenwiesen noch ausweiten und weitere Erfahrungen sammeln. Von den Bürgerinnen und Bürgern gebe es durch die Bank positive Rückmeldungen zu den Gute-Laune-Wiesen am Straßenrand und vor der Haustür. Wichtig sei aber auch, dass „schöne Optik“ und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen, betont Thomas Müller: „Wenn die Blumenwiesen schön aussehen und zudem pflegeleicht sind, gibt es eigentlich nur Vorteile.

Quelle: Gemeinde Bestwig