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Bestwig. Neuer Raum für Wohnen und Arbeiten in der Gemeinde Bestwig: Die Arbeiten zur Erschließung des Wohn- und Gewerbegebietes Wiebusch haben begonnen.

Das Niederschlagswasser aus dem neuen Wohn- und Gewerbegebiet sowie aus weiteren Außenbereichen soll künftig in die Valme abgeleitet werden. Um die dafür nötigen Arbeiten durchführen zu können, ist es notwendig, dass die L 776 zwischen Bestwig und Heringhausen ab Montag, 3. Juni, voll gesperrt wird. Die Sperrung dauert voraussichtlich acht Wochen.

Während dieser Zeit wird die Landesstraße an zwei Stellen gequert, um das Niederschlagswasser aus dem rund fünf Hektar großen Gewerbegebiet, dem rund 3 Hektar großen Wohngebiet sowie weiteren Außenbereichen in die Valme abführen zu können. Zudem werden Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Jörg Stralka, Leiter des Bau- und Umweltamtes: „Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des HSK als „Bauherr“ will die Zeit, in der die L 776 für den Verkehr nicht zur Verfügung steht, auf ein Minimum reduzieren.“

Für den Autoverkehr sind Umleitungen ausgeschildert. Aus westlicher Richtung steht für den Autoverkehr die Strecke über Wehrstapel, Halbeswig, Berlar und Ramsbeck zur Verfügung; aus östlicher Richtung führt die Umleitung über Ostwig, Gevelinghausen, Andreasberg und Ramsbeck. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht unter 7,5 Tonnen können auch die direkte Verbindung über die K 16 zwischen Ostwig und Heringhausen nutzen. Über diese Strecke, die so genannte „Steh“, können Kunden auch die örtlichen Geschäfte in Heringhausen und Ramsbeck auf kurzem Weg erreichen.

Weil sich durch die Umleitung auch die Fahrzeiten für den Bus-Linienverkehr zwischen Ruhr- und Valmetal verlängern, haben die Verkehrsbetriebe auf Kosten des Maßnahmenträgers auch einen Ergänzungsverkehr eingerichtet, der mit der Linie 471 (Bestwig – Wasserfall) in Ramsbeck verknüpft wird. Der Kleinbus verkehrt auf der Strecke Ramsbeck – Andreasberg – Wasserfall – Ramsbeck; die genauen Fahrpläne können Interessierte an den entsprechenden Haltestellen einsehen.

Der Gemeindeverwaltung sei bewusst, dass ein solches Großprojekt nicht komplett ohne Behinderungen für den Verkehr umsetzbar sei, so Bürgermeister Ralf Péus. Die Minimierung solcher Einschränkungen sei aber stets ein wichtiges Prinzip bei allen Planungen, so der Bürgermeister, der gleichzeitig um Verständnis bittet: „Wir können uns dabei bewusst sein, dass wir mit diesem Wohn- und Gewerbegebiet wichtige Impulse für Arbeitsplätze und Leben in unserer Gemeinde setzen.“

Quelle: Gemeinde Bestwig