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Bestwig. Sehen und gesehen werden: 14 neue Buswartehallen in der Gemeinde Bestwig sind ganz aus Glas. Damit entspreche man auch einem Wunsch des Nahverkehrs Westfalen-Lippe, erläutert Hubertus Kreis vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig. Die Busfahrer könnten so besser als bei den bisherigen gemauerten Fachwerkwartehäuschen sehen, ob Fahrgäste dort warten.

Sechs der neuen Buswartehallen wurden im vergangenen Jahr aufgestellt, acht in diesem Jahr. Sechs dieser Häuschen mit dunkelgrünen Streben wurden an komplett neuen Standorten postiert. Bei einer Bereisung 2012 wurden sämtliche Bushaltestellen auf Bedarf hin überprüft, so Kreis. Dabei seien auch Anregungen etwa von den Ortsvorstehern Manfred Ramspott aus Ostwig und Ulrike Mikitta aus Andreasberg sowie von Ratsmitglied Lothar Vollmer aus Heringhausen aufgenommen worden.

Hubertus Kreis an dem neuen Bushäuschen in Wasserfall: 14 dieser gläsernen Wartehallen wurden in der Gemeinde Bestwig errichtet. Foto: Gemeinde Bestwig

Hubertus Kreis an dem neuen Bushäuschen in Wasserfall: 14 dieser gläsernen Wartehallen wurden in der Gemeinde Bestwig errichtet. Foto: Gemeinde Bestwig

30 Buswartehallen gibt es insgesamt im Gemeindegebiet. Einige sind bereits gläsern, andere noch gut in Schuss. Die neuen Häuschen bieten nicht nur Wetterschutz, sondern sind auch barrierefrei gestaltet, wie Hubertus Kreis erläutert. Innen sind jeweils zwei Sitze angeschraubt, außerdem eine Aufstehhilfe an der Seite. Für Sehbehinderte wurden Sichtstreifen auf Brusthöhe angebracht. Neben den Sitzen ist Platz für einen Rollstuhl.

Die Kosten für die 14 neuen Wartehallen betragen insgesamt 100 000 Euro. Gut 80 Prozent davon trägt der Nahverkehr Westfalen-Lippe.

Quelle: Gemeinde Bestwig