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Bestwig. Technische – und optische – „Frischzellenkur“ für ein mehr als 130 Jahre altes Denkmal: Die Gemeinde Bestwig lässt zurzeit durch ein Fachunternehmen das monumentale Hochkreuz auf dem Velmeder Kommunalfriedhof sanieren und aufarbeiten.

Technische und optische „Frischzellenkur“: Die Gemeinde Bestwig hat das markante Hochkreuz auf dem Velmeder Kommunalfriedhof sanieren lassen. Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

Technische und optische „Frischzellenkur“: Die Gemeinde Bestwig hat das markante Hochkreuz auf dem Velmeder Kommunalfriedhof sanieren lassen.
Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

Der berühmt-berüchtigte „Zahn der Zeit“ hat an dem markanten Sandstein-Kreuz aus dem Jahr 1879 seine Spuren hinterlassen. Zunächst hatte das Fachunternehmen aus dem Münsterland das Denkmal einer Reinigung unterzogen – Korpus und bildhauerische Elemente aufwändig per Hand mit einer Bürste, Sockel und Kreuzstamm per Wasserreiniger mit speziell vermindertem Druck. Doch auch in technischer Hinsicht gab es reichlich Sanierungsbedarf: Ein maroder Eisenstift, der die Spitze des Kreuzstamms mit dem „Rest“ verbunden hatte, wurde gegen einen Edelstahlstift ausgetauscht. Ebenso mussten mehrere Bestandteile des Sockels wieder befestigt und miteinander verbunden werden. Betrachter werden dabei keinen Unterschied feststellen können, weiß Dipl.-Ing. Hubertus Kreis vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig: „Es ist wie ein ,chirurgischer Eingriff‘ es geht darum, den historischen Charakter des Friedhofskreuzes sicherzustellen.“

Zum Abschluss wurden bestehende Fugen verschlossen – „so kann in das Denkmal kein Wasser eindringen, das dann bei Frost erhebliche Schäden verursacht.“ Ziel der Sanierung: „Wir wollen den Ist-Zustand des historischen Kreuzes und natürlich auch die Standsicherheit langfristig erhalten“, so Hubertus Kreis. Insgesamt investiert die Gemeinde Bestwig 5.000 Euro aus Ortsgestaltungsmitteln in die Sanierung des Hochkreuzes.

Quelle: Gemeinde Bestwig