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Bestwig. Warmer (Geld-)Regen und kräftiger „Wachstumsschub“ für den „neuen“ Ostwiger Marktplatz:

Die Umgestaltung des Ostwiger Marktplatzes kann starten: Einen Förderbescheid über 100.000 Euro überreichte Andreas Pletziger von der Bezirksregierung Arnsberg an Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus und den Ostwiger Ortsvorsteher Manfred Ramspott (v.li.).

Die Umgestaltung des Ostwiger Marktplatzes kann starten: Einen Förderbescheid über 100.000 Euro überreichte Andreas Pletziger von der Bezirksregierung Arnsberg an Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus und den Ostwiger Ortsvorsteher Manfred Ramspott (v.li.).

Einen Förderbescheid über 100.000 Euro überreichte jetzt Andreas Pletziger von der Bezirksregierung Arnsberg an Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus und den Ostwiger Ortsvorsteher Manfred Ramspott. Nun können die Vorbereitungen für die Umgestaltung des Areals im „Dreieck“ zwischen Schildstraße, Wilhelmshöhe und der Pfarrkirche St. Joseph beginnen.

Die Skizze zeigt den „Grundriss“ des „neuen“Ostwiger Marktplatzes. Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

Die Skizze zeigt den „Grundriss“ des „neuen“Ostwiger Marktplatzes.
Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

„Wir freuen uns riesig“, brachte es Ortsvorsteher Manfred Ramspott auf den Punkt. Ziel der Umgestaltung: „Wir schaffen einen interessanten neuen Ortskern im Herzen Ostwigs.“ Nicht nur optisch im Mittelpunkt: Eine neuen Brunnenanlage als Ersatz für das marode – und Jahrzehnte alte – Wasserspiel. Manfred Ramspott: „Hier entsteht ein echter Blickfang in der Achse der Straßen, die auf den Marktplatz zulaufen.“ Zudem wird der Platz komplett neu gepflastert, erhält eine neue Begrünung und soll insgesamt mehr „Wohlfühlatmosphäre“ bekommen. „Es soll ein Ort werden, an dem junge wie ältere Bewohner sich gern aufhalten“, hofft der Ortsvorsteher.

Insgesamt wird die Umgestaltung mit rund 216.000 Euro „zu Buche“ schlagen. Mit der Zuwendung von 100.000 Euro aus Mitteln von EU und Land NRW zur Entwicklung des ländlichen Raums wolle man vor allem die „Gesamtkonzeption“ vollenden, in der sich Ostwig in den vergangenen Jahren entwickelt habe, so Andreas Pletziger. Er nannte die Erfolge beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ sowie den 1. Platz der Ehrenamtskneipe „Kumm rin“ beim bundesweiten Wettbewerb „Gemeinsam stark sein“ als Beispiele. Durch die Umgestaltung des Marktplatzes werde das Konzept „stimmig“ „und nicht zuletzt honoriert die Bezirksregierung auch das ehrenamtliche Engagement, das dahinter steckt.“

Nun soll es zügig an die Ausschreibung des Projektes gehen. Rund 40.000 Euro, so Manfred Ramspott, muss die Dorfgemeinschaft aus Eigenmitteln beisteuern. Der Ortsvorsteher ist optimistisch, dass dies auch gelingen wird: „Der Rückhalt bei den örtlichen Vereinen und in der Bürgerschaft ist riesig.“

Es habe sich viel bewegt in den vergangenen Jahren, resümiert Manfred Ramspott – und Auslöser sei nicht zuletzt der Dorfwettbewerb gewesen, auch wenn man mit „Bronze“ auf Landesebene nicht ganz zufrieden sei. „Wir haben die Idee zur Umgestaltung des Marktplatzes entwickelt, wir haben eine neue Homepage, wir haben viele neue und sehr aktive Ehrenamtliche – der Dorfwettbewerb hat eine Menge angestoßen.“

Der neue Marktplatz wird nun ein neuer Punkt in dieser Reihe. Abgeschlossen, das macht Manfred Ramspott, sei sie damit aber noch lange nicht: „Weitere Ideen warten auf die Umsetzung – zum Beispiel die eines geschichtlichen Rundwegs.“

Quelle: Gemeinde Bestwig