Bad Fredeburg: Schulterschluss für eine starke Marke „Sauerland“


Bad Fredeburg. „Wir brauchen mehr Selbstbewusstsein im Sauerland“, lautet das gemeinsame Credo von Sauerland-Tourismus und Sauerland Initiativ. Gründe für einen stolzen Blick auf die Region, die sowohl mit ihren wirtschaftlichen, landschaftlichen als auch touristischen Stärken zu punkten weiß, gibt es schließlich viele.

Doch soll das gesunde Selbstbewusstsein des Sauerlandes innerhalb und außerhalb der Region künftig branchenübergreifend deutlicher zu Tage treten. Das zu erreichen, ist eines der Ziele, die sich Sauerland-Tourismus und Sauerland Initiativ in einer Kooperationsvereinbarung auf die Fahnen schreiben.

Die Vorsitzenden und die Geschäftsführer der beiden Organisationen, Theo Melcher und Thomas Weber (Sauerland-Tourismus) sowie Karin Schulze und Peter Sieger (Sauerland Initiativ), haben jetzt ihre Unterschrift unter die ambitionierte und bereits konkrete Maßnahmen absteckende Vereinbarung gesetzt. Der Schulterschluss der Bereiche Freizeit und Tourismus sowie Wirtschaft und Unternehmertum sei gerade für das Sauerland zukunftsweisend, betonen die Kooperationspartner. „Im Sauerland hat in vielen Bereichen eine Phase der Neufindung begonnen“, berichtet Karin Schulze als Vorsitzende von Sauerland Initiativ.

Theo Melcher (Vorsitzender Sauerland-Tourismus) und Karin Schulze (Vorsitzende Sauerland Initiativ, beide sitzend) sowie Thomas Weber (Geschäftsführer Sauerland-Tourismus), Peter Sieger (Geschäftsführer Sauerland Initiativ) und Winfried Stork (2. Vorsitzender Sauerland-Tourismus, stehend von links) bei der Unterzeichnung der zukunftsweisenden Kooperationsvereinbarung. Foto: Sauerland-Tourismus

„In den aktuell sehr lebendigen Dialog über die Zukunft unserer Region müssen wir uns gemeinsam einbringen, denn nachhaltige Antworten auf wichtige Fragen können wir nur branchenübergreifend finden.“ So würden sich die wirtschaftlichen und touristischen Attribute des Sauerlandes bestens ergänzen, wenn es darum geht, Menschen für ein Leben und Arbeiten in der Region zu gewinnen: Hier finden potenzielle Arbeitnehmer zahlreiche Weltmarktführer in einer grünen Waldgebirgslandschaft, also innovative und konkurrenzfähige Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen und zugleich vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in einer kerngesunden Umgebung.

Über die verstärkte Zusammenarbeit von Wirtschaft und Tourismus möchten die Kooperationspartner auch weitere regional verwurzelte Botschafter für das Sauerland gewinnen, die gemeinsam ein neues Sauerlandbild pflegen und weitergeben. „Wir leben vom Bekenntnis zum Sauerland: Wir brauchen die heimischen Unternehmer, die Touristiker und die Menschen, die für unsere Region sprechen“, appelliert daher Theo Melcher als Vorsitzender des Sauerland-Tourismus an die Bevölkerung. Nicht ohne Grund erwägen die Kooperationspartner langfristig, eine gemeinsame „Sauerland-Strategie“ zu erarbeiten, die sämtliche Vorzüge der Region, ihrer Branchen, ihrer natürlichen Reize und Freizeitangebote zu einer modernen, abgestimmten und vor allem schlagkräftigen Marke „Sauerland“ vereint.

„Die Ausgangsposition dafür ist jetzt besonders günstig“, sind sich Peter Sieger und Thomas Weber einig. Eine Einschätzung, die auch Walter Mennekes, Unternehmer und stellvertretender Vorsitzender von Sauerland Initiativ, uneingeschränkt teilt: „Die Unternehmen in der Region spüren wieder kräftigen Rückenwind und brauchen qualifizierte Arbeitskräfte. Um diese zu gewinnen, müssen wir das Sauerland als leistungsfähigen Wirtschaftsstandort und attraktive Freizeitregion zur Marke machen.“

Gelegentliche Kooperationen zwischen beiden Organisationen hat es bereits im Vorfeld der Vereinbarung gegeben, künftig aber werden Sauerland-Tourismus und Sauerland Initiativ bei bestimmten Projekten ihre Kräfte stärker vernetzen. Neben regelmäßigen Treffen der Vorstände stehen als erste konkrete Vorhaben etwa die Zusammenarbeit und Abstimmung mit weiteren gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und behördlichen Organisationen in der Region oder auch Konzepte für imagebildende Aktionen und Ideen für die Vermarktung sauerlandtypischer Produkte auf der Aufgabenliste. Thomas Weber und Peter Sieger sehen in der bewussten „Sauerlandisierung“ vieler Themen zum einen profilschärfende Vermarktungsvorteile, zum Beispiel beim Einsatz von Technik, Mode, Baustoffen oder Design. „Zum anderen wollen wir gemeinsam mehr emotionale Kraft wecken“, erläutern sie. Denn der neue Blick auf Heimat und Region zeige jede Menge Potenziale.

Quelle: Sauerland-Tourismus

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Veröffentlicht von: Redaktion am 30. Jun 2010 und wurde einsortiert unter:
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