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Schmallenberg/Bad Fredeburg. In der Nacht zum Sonntag, 02. Januar 2011, wurde die Polizei zu einer Gaststätte in Bad Fredeburg gerufen, wo ein stark alkoholisierter Gast randalierte und zunächst nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Der 32-jährige ungarische Mann hatte mehrfach Gaststättenbesucher beleidigt und versucht, mit ihnen durch provozierende Äußerungen und Handlungen Streit zu bekommen. Durch die Security wurde er daraufhin mehrfach aufgefordert, das Lokal zu verlassen, was aber nicht fruchtete. Vielmehr griff er einen Gast tätlich an, der die Schläge allerdings abwehren konnte und anschließend das Lokal verließ, um weiteren Auseinandersetzungen zu entgehen. Die Sicherheitsleute verhinderten weitere Übergriffe, wurden aber von dem Täter ebenfalls geschlagen und getreten. Sie konnten ihn aber schließlich überwältigen und in den Eingangsbereich verbringen, wo er von zwei Personen auf dem Boden bis zum Eintreffen der Polizei fixiert wurde. Aber auch gegenüber der Polizei leistete er erheblichen Widerstand. Er trat und spuckte die eingesetzten Beamten an. Erst nachdem die ebenfalls eingesetzte Hundeführerin nach Androhung ihren Diensthund „Sky“ einsetzte, ließ der dadurch offensichtlich beeindruckte Randalierer von weiteren Widerstandshandlungen ab.

Er wurde zum Streifenwagen verbracht, wo dann seine Begleiterin hinzu kam und versuchte, den Transport zur Polizeiwache Meschede zu verhindern. Sie öffnete die Schiebetür des Streifenwagens, was aber durch die den Randalierer bewachenden Einsatzkräfte verhindert werden konnte. Dann schubste sie einen Polizeibeamten derart, dass der nur mit Mühe seinen Halt bewahren konnte. Auch gegen die 40-jährige Schmallenbergerin wird nun wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte ermittelt. Sie konnte allerdings nicht verhindern, dass ihr Begleiter zur Polizeiwache nach Meschede gebracht wurde, wo er im Gewahrsam nach der Entnahme einer Blutprobe seinen Rausch ausschlafen konnte. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Widerstandes, Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: Kreispolizeibehörde HSK