Print Friendly, PDF & Email

Arnsberg.  In der Nacht zu Samstag [07. Januar 2012] wurden die Hauptwache der Feuerwehr der Stadt Arnsberg und der Löschzug Arnsberg – zunächst über Funkmeldeempfänger – zu einem brennenden Fernseher in einem Wohnhaus am Féauxweg alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellten diese nach einer ersten Erkund-ung fest, dass sich noch Personen in dem verrauchten Gebäude befanden. Daher wurden umgehend weitere Kräfte des Löschzugs Arnsberg per Sirene, der Fernmeldedienst und der Rettungsdienst nachalarmiert.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Während sich fünf Personen bereits selbstständig ins Freie begeben hatten, wurde ein Paar mitsamt ihrem Hund von der Feuerwehr aus ihrer Wohnung gerettet. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut und anschließend mit dem Verdacht einer Rauch-gasvergiftung ins Krankenhaus transportiert. Der Vierbeiner kam derweil bei Verwandten des Paares unter.

Nach der vorrangig durchgeführten Menschenrettung gingen mehrere Angriffstrupps der Feuerwehr unter Umluft unabhängigem Atemschutz in das Gebäude vor und löschten den Brand mit zwei C-Rohren. Anschließend wurde das Wohnhaus mit einem Hoch-leistungslüfter vom giftigen Brandrauch befreit. Während die meisten Bewohner nach der Brandbekämpfung wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren konnten, sind die am schlimmsten betroffenen oberen beiden Wohnungen nicht mehr bewohnbar.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Die Feuerwehr, die abschließend noch eine Brandwache stellte, war mit 9 Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften zwei Stunden lang im Einsatz.

Quelle: Feuerwehr Arnsberg