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Arnsberg. Ein straffes Programm hatten sich die japanischen Gäste in Arnsberg vorgenommen, um die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten bezogen auf “das Altern in Arnsberg” in der Stadt in Augenschein zu nehmen. Bis Mittwoch [26. August 2015] waren sie im Arnsberger Stadtgebiet unterwegs, um sich hier die verschiedensten Projekte genauer anzusehen.

Arnsberg ist in vielen Bereichen des Alterns Vorreiter – insbesondere, was die ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich der an Demenz erkrankten Menschen angeht. Immer wieder wird die Fachstelle Zukunft Alter ins Visier genommen, von nah und fern. In den letzten Jahren fanden sich immer wieder Gäste, unter anderem aus Japan ein, die sich ein persönliches Bild vom “Altern in Arnsberg” und dem Dialog der Generationen machen wollten.

Dieses Mal durfte Marita Gerwin eine dreiköpfige Delegation sowie eine Dolmetscherin begrüßen: Mr. Yasuyuki SHIRAKAWA (Director, National Institute for Health Economics and Policy und Leiter der Untersuchung), Dr. Daisuke WATANABE (Lecturer, Seikei University), Mr. Shinichi OGAMI (International Longevity Center-Japan und Organisator sowie Keiko YOSHIDA als Dolmetscherin und Koordinatorin der Exkursion.

Morgens, 9.30 Uhr, in Arnsberg: Die japanische Delegation folgt den strukturellen Ausführungen von Marita Gerwin, Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg, und beginnt damit eine straff geplante Exkursion durch Arnsbergs Netzwerk der Ehrenämter. Foto: © Stadt Arnsberg

Morgens, 9.30 Uhr, in Arnsberg: Die japanische Delegation folgt den strukturellen Ausführungen von Marita Gerwin, Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg, und beginnt damit eine straff geplante Exkursion durch Arnsbergs Netzwerk der Ehrenämter. Foto: © Stadt Arnsberg

Nachdem diese am Montag mit informativer Theorie der Fachstelle Zukunft Alter, der Engagementförderung sowie der Demenz-Servicecentren NRW begonnen hatten, konnten sie bereits am Nachmittag zum praktischen Teil der Exkursion übergehen. Zum einen genossen sie die Präsentation der Spiel-Modus-Reihe KIDZELN, zum anderen nahmen sie an einer Reha-Sportstunde in der Altenhilfeeinrichtung “Ernst-Wilm-Haus” teil.

Insbesondere die ehrenamtlich tätigen Personen rund um die Themen “Altern” und “Demenz” interessierten die japanische Delegation. “Warum tun Sie das, was Sie tun? Was bringt Ihnen das?”. Trotz verschiedenster Gründe, warum die Akteure einst zum Ehrenamt gekommen sind, stimmten sie in ihrer Antwort überein: “Wenn Sie das Lachen und die Freude in den Gesichtern der Menschen sehen, dann blüht Ihnen das Herz auf! Das ist es – erfüllend!

Quelle: Stadt Arnsberg