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Arnsberg. Der Verkehrsverband Westfalen hat eine Studie zum doppelgleisigen Ausbau der anstehenden Tunnelsanierung auf der Strecke „Obere Ruhrtalbahn“ in Auftrag gegeben und nun erste Ergebnise präsentiert.

Darin wird zur weiteren Vorgehensweise vorgeschlagen:

„Zur Erhaltung einer zukunftsfähigen Infrastruktur der „Oberen Ruhrtalbahn“ müssen im ersten Schritt der Freienohler und der Glösinger Tunnel zweigleisig erhalten und entsprechend saniert werden. Die damit verbunden Mehrkosten von ca. 25 Millionen € zur Erhaltung des „status quo“ dürfen kein Grund zur Schaffung neuer Infrastruktur-zwangspunkte sein, die die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Relation über Jahrzehnte beschränken würden.“

Und weiter: “Bei einem Verzicht auf eine zweigleisige Sanierung des Ellringhauser Tunnels (Einsparung von 84 bis 98 Millionen €) sollten die eingesparten Finanzmittel zur Beseitigung der im Untersuchungsergebnis dargestellten Engpässe eingesetzt werden (u. a. „Schwerter Kurve“. Blockteilung zwischen Bestwig und Brilon Wald, zusätzlicher Bahnsteig 1 in Dortmund Hbf). Diese beeinträchtigen schon heute den Verkehr maßgeblich.

Aus Sicht der FDP-Fraktion im Kreistag kann die darin vorgeschlagene Vorgehensweise als neue Positionierung übernommen werden. Darin zum Ausdruck kommt, die Zukunftsfähigkeit dieser Strecke nicht zu gefährden, aber gleichzeitig die Fähigkeit zum Kompromiss öffentlich zu machen.

Auch geht die Studie auf die noch ausstehende Forderung nach einer Elektrifizierung dieser Strecke ein. An dieser Ausbauplanung muss ebenfalls festgehalten werden, so Rüdiger Fehling, der für die Fraktion auch in den entsprechenden Gremien der Ruhr-Lippe-Gesellschaft und des Nachverkehrsverbundes Westfalen sitzt.

Quelle: Stadt Arnsberg