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Arnsberg (ots). Fast schon traditionell kam es auch in diesem Jahr vom 31. März 2013 auf den 01. April 2013 zu einem Treffen der so genannten Autotuningszene in Arnsberg-Neheim. Im Bereich der Werler Straße trafen sich die erlebnis-orientierten jungen Kraftfahrer, um ihre Fahrzeuge zu präsentieren.

Etwa 600 Fahrzeuge zählte die Polizei dabei, überwiegend aus dem Hochsauerlandkreis und den angrenzenden Städten und Landkreisen. Zusätzlich kamen in der Spitze noch rund 1.000 Zuschauer, um sich die teils sehr aufwändig umgebauten und ausgestatteten Autos anzuschauen und zu fachsimpeln

Der Ostersonntag blieb störungsfrei. Hatten zuvor rund 1.500 Teilnehmer in einem sozialen Netzwerk ihre Teilnahme oder zumindest ihr Interesse an diesem Treffen bekundet, blieb die Anzahl der tatsächlich anwesenden Besucher hinter dieser Zahl zurück. Ein Grund hierfür sieht die Polizei in der immer noch winterlichen Wetterlage. Die Gefahr von Schnee und Glatteis und die mit Streusalz beschmutzten Straßen veranlassten so einige Teilnehmer, ihr Fahrzeug in der geschützten Garage stehen zu lassen und sich lieber mit dem Winter- oder Alltagsauto auf den Weg ins Sauerland zu machen.

Ziel der Polizei war es, einen möglichst störungsfreien Ablauf des Treffens für die Teilnehmer, die Anwohner und die anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Ein umfassendes Verkehrskonzept war ausgearbeitet, um schnell und der Situation angepasst, selbst eine größere Ansammlung von Fahrzeugen verkehrssicher unter-zubringen. Es fanden Verkehrskontrollen rund um den Treffpunkt im Bereich der Werler Straße statt. Dabei fiel auf, dass bei den rund 170 festgestellten Verstößen, bei denen es sich überwiegend um Geschwindigkeitsübertretungen gehandelt hat, kaum ein Teilnehmer der Autotuningszene darunter war. Des weiteren mussten keine szene-typischen Verkehrsverstöße, wie zum Beispiel nicht genehmigte Autorennen oder verkehrsgefährdende Fahrzeugumbauten geahndet werden.

Zusammenfassend, aus Sicht der Polizei, verlief das Treffen der Autotuningszene in diesem Jahr ohne Probleme. „Unsere Einsatzkonzeption ist aufgegangen“ so der Einsatzleiter, Herr Polizeioberrat Josef Jakobi.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis