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Arnsberg. Gegen Ende September 2016 konnten junge Nachwuchstalente im Kinder- und Jugendzentrum Neheim (KiJu Neheim, in Trägerschaft der kath. Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel) einen eigenen Musiksong und ein passendes Musikvideo zum Thema „Sucht hat immer eine Geschichte“ produzieren.

Im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne zur Suchtprävention „Sucht hat immer eine Geschichte“ des Landes Nordrhein-Westfalen haben sich neun junge Menschen zwischen 10 und 15 Jahren mit einem selbstgewählten Thema aus dem Bereich „Sucht“ im KiJu Neheim auseinandergesetzt und eine eigene musikalische Geschichte erzählt.

Die Jugendlichen reflektierten in dem Workshop ihr eigenes Verhalten sowie ihre Beobachtungen im sozialen und räumlichen Umfeld und erarbeiteten gemeinsam den Textinhalt. Sie wählten selbst aus, welches Suchtmittel sie thematisieren wollten. Wichtig war, dass die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ursachen – in diesem Fall den Alkoholkonsum – diskutierten und Informationen über Risiken des Alkoholkonsums erhielten. Die Ginko-Stiftung ermöglicht landesweit jährlich circa sechs solcher Musik-Projekte, für das sich das KiJu Neheim 2016 über die Stadt Arnsberg (Suchtprävention) beworben hat und ausgewählt wurde.

Gemeinsam mit Workshop-Leiter Sebastian Maier von „Z-Muzic“ und einer Mitarbeiterin aus dem KiJu Neheim komponierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern so einen Song über den übermäßigen Konsum von Alkohol und den möglichen Folgen. Mit dem Bandnamen die „KiJu Kids“ erarbeiteten sie ihren ersten Song „Grauer Mann“. In dem Song erzählen die „KiJu Kids“ die tragische Geschichte vom grauen Mann, der Tag für Tag auf einer Parkbank sitzt und Alkohol konsumiert. Highlight des dreitätigen Workshops war ein professioneller Musikvideodreh mit einem Filmteam von Sebastian Maier.

Der Song samt Musikvideo, sowie ein Making-of Video des KiJus, können ab sofort auf www.kiju-neheim.de/musikvideo-workshop/ angeschaut werden. Außerdem ist das Video offiziell auf Youtube zu sehen und erfreut sich über jeden „like“.

Quelle: Stadt Arnsberg