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Arnsberg/ Wennigloh/ Sundern. Aufmerksame Zeugen und der schnelle städte-übergreifende Einsatz der Feuerwehren aus den Städten Arnsberg und Sundern haben in der Nacht von Freitag auf Samstag [06./07. September 2013] in einem Waldgebiet der Hachener Mark nahe der Stadtgrenze einen folgenschweren Waldbrand verhindert.

Der Feuerwehr-Leitstelle in Meschede wurde aus den Sunderner Stadtteilen Enkhausen und Langscheid gemeldet, dass von dort aus im Wald bei Arnsberg-Wennigloh Feuer-schein zu sehen sei. Daraufhin wurden gegen 23:30 Uhr zunächst die Hauptwache Arnsberg der Feuerwehr der Stadt Arnsberg und die Löschgruppe Wennigloh alarmiert.

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Die ersteintreffende Einheit aus Wennigloh fand eine in einem unzugänglichen Waldstück gelegene Holzhütte im Vollbrand vor, die bereits die umstehenden Bäume und den umliegenden knochentrockenen Waldboden entzündet hatte. Angesichts der zu diesem Zeitpunkt bestehenden Waldbrandgefahrenstufe 3 von 5 und der daraus resultierenden erheblichen Gefahr einer Brandausbreitung wurden umgehend weitere Einsatzkräfte von den Löschzügen Arnsberg und Bruchhausen, von der Löschgruppe Herdringen und zudem die Hauptwache Neheim sowie der Fernmeldedienst alarmiert.

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Da sich herausstellte, dass die Einsatzstelle auf Sunderner Stadtgebiet lag, wurden zudem Kräfte des Löschzugs Sundern, u.a. mit einem 10.000 Liter-Tankwagen zur Brandstelle beordert. Für die Löschgruppe Hachen wurde Sirenenalarm ausgelöst. Die Arnsberger Feuerwehr hatte ihr Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter mit 11.000 Litern Wasser im Einsatz. Um auch längerfristig über eine ausreichende Menge an Löschwasser verfügen zu können, wurde zusätzlich mit mehreren Tanklösch-fahrzeugen ein sogenannter Pendelverkehr eingerichtet, mit dem Löschwasser-Nachschub von einer Wasserentnahmestelle in Wennigloh zum Einsatzort transportiert wurde.

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

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Die gemeinschaftlichen Anstrengungen der Wehrleute aus den benachbarten Städten hatten Erfolg, und der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Von der Hütte blieb jedoch nicht mehr als ein rauchender Haufen Trümmer übrig, sie wurde völlig zerstört. Neben der Hütte musste auch der Waldboden und der umliegende Baumbestand ausgiebig gewässert werden, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern.

Die rund 70 Einsatzkräfte der Städte Arnsberg und Sundern, die mit insgesamt 16 Fahrzeugen im Einsatz waren, arbeiteten hervorragend zusammen und konnten nach knapp vier Stunden schließlich „Feuer aus!“ melden. Eine von der Löschgruppe Hachen gestellte Brandwache verblieb noch einige Zeit an der Einsatzstelle, um den Brandort abschließend zu sichern.

Weitere Bilder vom Einsatz:

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

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Quelle: Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Arnsberg