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Arnsberg. Spätestens seitdem die Tauschbörse Ebay zunehmend an Prominenz gewinnt, verlagern immer mehr Menschen ihre Shoppingtouren ins Internet. Um sich auf die neuen Gewohnheiten einzustellen, bedient sich die Stadt Arnsberg nun erstmals einer neuen Auktionsplattform, in der Fundsachen online gestellt werden.

Ab diesem Donnerstag [20. September 2012] können sich Interessierte in einer Vorschau im Internet über www.fundus.eu oder www.sonderauktionen.net schon vier Wochen vor der Auktion über die angebotenen Artikel informieren. Die Pilotauktion startet dann am 18. Oktober 2012.

Was alles im Fundbüro verwaltet und versteigert wird, ist erstaunlich: Vom nagelneuen Tornister über Schmuckstücke, Handys, bis hin zu Werkzeug ist alles dabei. Insbesondere Fahrräder sind in großer Anzahl vorhanden.

Die Vorteile der neuen Plattform für die Nutzer liegen auf der Hand: Der Nervenkitzel kommt nicht zu kurz, die Preise sind fair, der „Kauf“ kann bequem von zuhause aus erledigt werden. Das funktioniert so: Die Stadt gibt einen Höchst- und einen Mindestpreis vor. Los geht´s mit dem Höchstpreis zu Beginn der Auktion. Ab diesem Moment tickt die Uhr und der Preis sinkt stückchenweise in Richtung des zuvor festgelegten Mindestpreises. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft den Artikel glich zu Beginn. Wer gute Nerven hat, wartet ab – und hofft, dass ihm keiner zuvorkommt. Interessierte können wahlweise auch gleich zu Auktionsbeginn den Preis abgeben, den sie zu zahlen bereit sind – und schlagen dann automatisch zu, wenn dieser Betrag erreicht ist. Der Preis kann also nicht steigen, sondern nur fallen.

Quelle: Stadt Arnsberg