Print Friendly, PDF & Email

Arnsberg. Ein neues Hilfsangebot an pflegende Angehörige für kurzfristige Notfälle ist nun gestartet: Der SOS-Dienst für pflegende Angehörige. Notfälle können ein dringender Arztbesuch, Einkäufe, Behördengänge und andere wichtige Verpflichtungen sein. Die ehrenamtlichen Betreuer kommen auch zum Einsatz, wenn eine plötzliche Überlastung den Wunsch nach ein paar Stunden zum Aufatmen weckt.

Mit ihren Erfahrungen im Bereich der Pflege durch berufliche Tätigkeit oder eigene persönliche Erfahrungen können sich die Ehrenamtlichen in die schwierige Aufgabe der Angehörigen einfühlen. Familien, die auf den SOS-Dienst zugreifen möchten, erhalten über die Geschäftsstelle Engagementförderung einen Kontakt zur Projektleiterin Marlies Höing. Auf diese Weise wird ihnen ein Pflegebegleiter vermittelt.

Nachdem Kontakt zwischen Unterstützungssuchenden und einem geeignetem Pflegebegleiter hergestellt wurde und die Sympathie auf beiden Seiten stimmt, wird dieser der Familie zugeordnet. Somit wird sichergestellt, dass die im Notfall eingesetzten Ehrenamtlichen sich zu einer vertrauensvollen Unterstützung entwickeln können. Die Hilfe ist nicht dauerhaft angelegt und ersetzt keine professionelle Betreuung.

Der SOS-Dienst bietet täglich von Mo-Fr in der Zeit von 09.00 – 13.00 Uhr die Möglichkeit einer Nachfrage nach einer kurzfristigen Unterstützung. Für Informationen und Anfragen steht Svenja Schauerte unter Tel. 02931/ 5483343 oder s.schauerte@arnsberg.de zur Verfügung.

Für den weiteren Projektausbau werden Pflegebegleiter gesucht. Weiterführende Informationen gibt es ebenso bei der Geschäftsstelle Engagementförderung.

Quelle: Stadt Arnsberg