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Arnsberg/Niedereimer. Am vergangenen Wochenende machten sich wieder 32 Schnadegänger am Morgen auf um die alten Gemarkungsgrenzen Nieder-eimers zu kontrollieren.

Auch das widrige Wetter hinderte die Grenzgänger nicht daran die komplette Strecke von über 20 Kilometern, unter der Leitung der SGV-Wanderführer Agnes und Bernd Kremer, zurück zu legen. An den diversen Rastpunkten sorgte der Vereinsring als Ausrichter für ausreichend Getränke und Speisen für die Wanderer. Am frühen Nach- mittag stießen dann nochmals 21 Wanderer, mit dem sogenannten kleinen Schnade- gang, auf die große Wandergruppe.

Vereinsringsvorsitzender Klaus Vernholz beim Pohlähsen. Foto: Detlev Becker

Nach dem Zusammentreffen der beiden Gruppen am Kettlerbach machten die „Neuzugänge“ Bekanntschaft mit dem Schnadestock. Hier konnten nämlich 11 Kinder und Erwachsene gepohläst werden und sie gelobten gleichzeitig treue Schnadegänger zu werden. Nun dürfen auch sie sich „Pohlbürger“ von Niedereimer nennen. An gleicher Stelle hielt der Ortsheimatpfleger Detlev Becker aus aktuellem Anlass einen kleinen Vortrag zur Kirchengeschichte Niedereimers und der damit kürzlich stattgefundenen Glockenweihe.

Die teilnehmenden Schnadegänger am Vormittag. Foto: Detlev Becker

Danach machten sich die Schnadegänger auf zur SGV-Hütte am Stemberg in Niedereimer. Hier konnten sich die Wanderer in der Hütte am Ofen aufwärmen und mit Grillwürstchen stärken. Trotz allem waren die Schnadegänger mit dem Verlauf des Tages zufrieden und verbrachten noch gemütliche Stunden am Stemberg.

Quelle: Detlev Becker, Niedereimer