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Arnsberg. Am Dienstag [21. Juni 2011] referiert von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr der Therapeut Andreas Kettl im Rahmen des Informations- und Fortbildungs-programms für Selbsthilfegruppen im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg für alle Interessierte über die Gasteiner Heilstollentherapie und gibt einen Einblick in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.

Bei der Gasteiner Heilstollentherapie handelt es sich um eine Kombination aus einer milden Überwärmungsbehandlung (Hyperthermie) und der Radonaufnahme über Haut und Atemwege. Das weltweit einzigartige Heilklima im Inneren des Stollens stimuliert durch die Radonaufnahme den körpereigenen Zellstoffwechsel, wodurch die DNA- Reparaturfähigkeit der Zellen und die Mehrdurchblutung der Muskulatur auf natürliche Weise angeregt werden. Die körpereigenen Strategien zur Stärkung und Stabilisierung des Immunsystems werden aktiviert, was bei 80 – 90 % der Betroffenen in Kombination mit Zusatztherapien eine deutliche Linderung der Schmerzen bewirkt, die auch über Monate hinweg anhalten kann.

Besonders geeignet ist die Heilstollentherapie bei rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates wie z. B. Morbus Bechterew, Arthritis, Arthrose, chronische Gicht Osteoporose, degenerativen Wirbelsäulenleiden, Sarkoidose und Sportverletzungen.

Aber auch bei nicht entzündlichen Schmerzzuständen von Sehnen und Muskeln wie Weichteilrheumatismus und Fibromyalgie sowie Atemwegs- und Hauterkrankungen kann die Therapie eine deutliche Besserung der Beschwerdesymptome bewirken. Auch wissenschaftliche Untersuchungen und unabhängige Studien bestätigen die enorme Wirkung der Heilstollentherapie.

Interessierte melden sich bitte bis zum 15. Juni 2011 bei der AKIS im HSK, Tel.: 02931 9638-105, E-Mail: selbsthilfe@arnsberg.de oder der VHS, Tel.: 02932/972816 an.

Weitere Qualifizierungsangebote für Selbsthilfegruppen bietet die AKIS im HSK – Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Hochsauerland- kreis in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Arnsberg. Auskunft über AKIS im HSK, Tel.: 02931 9638-105, E-Mail: selbsthilfe@arnsberg.de, über www.arnsberg.de/selbsthilfe oder VHS Arnsberg, Tel.: 02932/972816.

Quelle: Stadt Arnsberg