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Arnsberg. Das Einsatz-Wörterbuch der Feuerwehr der Stadt Arnsberg ist nun auch Gegenstand der landesweiten medialen Berichterstattung. Am Montag [31. März 2014] war ein Kamera-Team des Fernsehsenders Sat1 NRW an der Feuerwache in Alt-Arnsberg und hat einen Beitrag für die Sendung „17:30 Sat.1 NRW: Aktuell“ gedreht.

Neben Statements von Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Feuerwehr-Pressesprecher Peter Krämer zum Hintergrund der Erstellung des Wörterbuchs hatte auch die Mannschaft der hauptamtlichen Wachabteilung einen Auftritt. Sie sprachen einige der in dem Wörterbuch enthaltenen Fragen und Anweisungen in verschiedenen Sprachen in die Kamera. Zudem machte die Kamera-Crew von Sat1 die Probe aufs Exempel und erprobte, ob sich das Einsatz-Wörterbuch auch im Notfall bewährt.

Bild von den Dreharbeiten. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Bild von den Dreharbeiten. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Hierfür wurde zum einen eine Unfall-Szene nachgestellt, in der Brandmeister Benjamin Hugo mit Hilfe des Wörterbuchs auf Polnisch einige Fragen zum körperlichen Befinden an das Unfallopfer richtete. Zudem testete Pressesprecher Peter Krämer, ob er sich auf Russisch gegenüber der Vorsitzenden des in Neheim beheimateten Russischen Kulturvereins Nadezda, ihres Zeichens Sprachlehrerin, verständlich machen kann.

Wie diese Experimente verlaufen sind und ob die Sprachbarriere überwunden werden konnte, das wird in dem Fernseh-Beitrag des Privatsenders verraten, der an einem der nächsten Tage ab 17:30 Uhr auf Sat1 ausgestrahlt wird. Das genaue Sendedatum stand zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels noch nicht fest.

Bild von den Dreharbeiten. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Bild von den Dreharbeiten. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Die rund zweieinhalbstündigen Dreharbeiten waren für alle Beteiligten ein zwar herausforderndes, aber auch ein ebenso spannendes und bereicherndes Erlebnis. Die Arnsberger Wehr konnte sich somit schon mal auf die erste Bewährungsprobe des Einsatz-Wörterbuchs im Real-Einsatz vorbereiten, auch wenn dessen Gebrauch im Sinne der Betroffenen hoffentlich nicht allzu häufig erforderlich sein wird.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Arnsberg