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Arnsberg. In der Nacht von Sonntag auf den heutigen Montag (8.4.) fand im Rahmen der Aktion „Klimaschutz beflügelt!“ die Thermografiebefliegung über Arnsberg statt. Die speziell ausgerüstete zweimotorige Cessna 402B startete gegen 22:30 Uhr vom Flughafen in Paderborn und drehte in einer Höhe von beinahe 2 km über NN Schleifen über dem Arnsberger Stadtgebiet. Dabei fertigte sie flächendeckende Wärmebildaufnahmen mit einer Auflösung von 60 cm an.

RWE-Thermografieflug

RWE-Thermografieflug

RWE-Thermografieflug

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„Die Befliegung über Arnsberg war ein voller Erfolg und auch für uns höchst interessant. Eine Besonderheit in Arnsberg ist die bewegte Topographie, welche im Nachgang bei der Interpretation der Daten berücksichtigt werden muss. Schon während der Befliegung ließen sich Temperaturunterschiede an vergleichbaren Gebäudetypen gut erkennen. Durch die idealen äußeren Bedingungen und sehr niedrigen Temperaturwerte konnten wir das gesamte Stadtgebiet in einer Nacht überfliegen. Daher kann eine gute Datenqualität erwartet werden“, so der leitende Navigator Donat Jackowski an Bord der Maschine.

Die Aufnahmen werden jetzt in einem aufwändigen technischen Verfahren bearbeitet und auf die Weiterverwendung vorbereitet. Aufgrund der großen Datenmenge wird dieses Verfahren mehrere Monate in Anspruch nehmen. „Wir gehen davon aus, dass die Auswertungen in vier bis fünf Monaten vorliegen“, erklärt der Klimaschutzmanager der Stadt Arnsberg, Sebastian Marcel Witte. „Spätestens zur Arnsberger Klimaschutzwoche bzw. zur Messe „Bauen & Energie“ gegen Ende September kann sich dann jeder Hauseigentümer bei uns über die Potenziale seines Hauses informieren. Eine flächendeckende Versendung der Ergebnisse findet aber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht statt.“

Die Stadt bedankt sich auch noch einmal bei den über hundert Arnsberger Bürgerinnen und Bürgern, die in der Nacht von Sonntag auf Montag die Temperaturen unter den Dächern gemessen haben. Die gewonnenen Daten werden dabei helfen, die Ergebnisse der Thermografieüberfliegung entscheidend zu verbessern.

Quelle: Stadt Arnsberg