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Arnsberg. „Die Stadt ruht schweigend, hingebreitet in Mitternacht und Mondesglanz. Arnsbergs Wächter einsam schreitet, auf hohem Glockenturmes Kranz!“ Ausgerüstet mit Hellebarde, Horn und Laterne, dazu authentisch gekleidet, nimmt der Stadtführer seine Gäste mit auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte.

In historischen Gassen erfährt man Wissenswertes, bisweilen Kurioses über das Leben einer längst zum Mythos gewordenen Berufsgruppe. Über den verantwortungsvollen Dienst berichtet der letzte Arnsberger Nachtwächter ebenso wie über die karge Entlohnung, die ihn dazu zwang, tagsüber weitere Anstellungen, unter anderem bei den Kirchengemeinden zu suchen. Mit einem Schuss melancholischer Selbstironie zeichnet der Wächter der Nacht sein Berufsbild, wenn er über die häufigen Beleidigungen durch die städtische Bevölkerung spricht. Dabei verschweigt er selbst seine Verfehlungen, wie das „Schlafen auf Dienst“ und die nachfolgenden Bestrafungen durch den Magistrat nicht.

Rundgang mit dem Arnsberger Nachteächter. Foto: Verkehrsverein Arnsberg e.V.

Rundgang mit dem Arnsberger Nachteächter. Foto: Verkehrsverein Arnsberg e.V.

Im Auftrage des Verkehrsvereins begleitet ein Stadtführer die Gäste am Freitag [10. Oktober 2014]. Treffpunkt ist um 20.00 Uhr am Maximilianbrunnen / Alter Markt. Die Kosten für diesen Rundgang betragen für Erwachsene 6 Euro inkl. einem Kräutertrunk. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung gibt es beim Verkehrsverein Arnsberg e.V. unter Tel. 02931-4055.

Quelle: Verkehrsverein Arnsberg e.V.