Print Friendly, PDF & Email

Arnsberg. Die KulturSchmiede geht so langsam in den Adventsmodus über. Erkennbar daran, dass mit dem Kabarettisten Martin Zingsheim am Sonntag [23. November 2014] ein aktuell ganz heller Stern am Kleinkunstfirmament von der Bühne funkelt. „Gottes Werk und Martins Beitrag“ lautet sein Thema. Beginn ist um 19 Uhr.

Martin Zingsheim ist so etwas “wie die erneuerbare Energie auf Deutschlands Kleinkunstbühnen” (KStA) und nun entdeckt der putzige Hobbyatheist am Klavier auch noch seine weihnachtliche Ader wieder. Mit der ihm eigenen Mischung aus origineller Kritik und intelligentem Wahnsinn nimmt sich das preisgekrönte Ausnahmetalent mit den blonden Engelslocken thematisch dem pseudosäkularisiertem Fest der Feste an. “Ob bissig politisch oder wortschöpferisch elegant: Zingsheim jongliert mit Sinn und Sprache wie der Artist mit Bällen” (Allgemeine Zeitung Mainz).

Die kabarettistische Allzweckwaffe aus Köln wirft in einer rasanten Melange aus mitreißender Musik, absurden Imitationen und fundierter Satire einen ganz eigenen Blick auf eine postmoderne Gesellschaft im vorweihnachtlichen Ausnahmezustand.

Kabarettisten Martin Zingsheim. Foto: Pressebild / © Jo Goede

Kabarettisten Martin Zingsheim. Foto: Pressebild / © Jo Goede

Darüber hinaus hat er das gesamte Jahr 2014 inklusive aller noch ausstehenden Tage im Rahmen eines musikalisch-kabarettistischen Mega-Projekts in ein einziges Lied gebannt, das als innovativer Jahresrückblick seinesgleichen sucht. Sein Programm bringt er so auf den Punkt: Kabarett. Klavier. Weihnachtlicher Jahresrückblick.

Wieder einmal zeigt Martin Zingsheim “unangestrengt locker und selbstironisch seine grandiosen Entertainer-Qualitäten“ (Schorndorfer Nachrichten) und präsentiert eine „schwindelerregende intellektuelle Achterbahnfahrt, die man so schnell nicht vergisst“(KStA). Buchstäblich tagesfrisch ist die Meldung, dass Martin Zingsheim am 22. Februar 2015 den Förderpreis der Stadt Mainz zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2015 erhalten wird. Da ist er dann in allerbester Gesellschaft, denn vor ihm wurden unter anderem Hagen Rether und Rainald Grebe mit dieser begehrten Auszeichnung geehrt.

In der Begründung der Jury heißt es: Ein „Musikkabarettist, der mit Ironie und Spott auf Gott und die Welt sieht. Dabei wirkt er auf Anhieb geradezu harmlos, um im nächsten Moment mit ausgesuchten Pointen zu überraschen. Mit grandiosem Klavierspiel illustriert er seine raffinierten Texte: mal heiter bis böse, mal lyrisch bis nachdenklich.“ Eintrittskarten für einen weihnachtlichen Vorgeschmack der anderen Art sind im Vorverkauf in den Arnsberger Stadtbüros und unter der Rufnummer 02932 201-1143 erhältlich. Alle Infos zu diesem Programmpunkt gibt es online unter www.zingsheim.com.

Quelle: Stadt Arnsberg