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Arnsberg / Niedereimer (ots). Am frühen Dienstagmorgen [05. Januar 2016] ist es gegen 06:30 Uhr in Arnsberg-Niedereimer zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Pkw gegen einen Güterzug geprallt ist. Ein 47 Jahre alter Autofahrer war von der Straße „Zur Friedrichshöhe“ auf die Wannestraße abgebogen und auf den unbeschrankten Bahnübergang zugefahren.

Da an einer dortigen Bushaltestelle ein Bus stand, sah er die roten Signale an dem Andreaskreuz, die auf einen herannahenden Zug hinweisen, zu spät. Als er diese erkannte, bremste er sofort. Sein Pkw wurde aber trotzdem von dem Zug erfasst. Der Audi wurde herumgedrückt und gegen einen angrenzenden Masten geschleudert. Dabei erlitt der Autofahrer ebenso wie sein 47 Jahre alter Beifahrer leichte Verletzungen. Beide Männer wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Audi wurde abgeschleppt. Der Zugführer blieb unverletzt.

Durch den an der Unfallstelle stehenden Zug waren sämtliche Bahnschranken in dem Bereich geschlossen beziehungsweise zeigen Rotlicht. Dadurch kam es rund um die Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen. Maßnahmen zur Um- und Ableitung des Verkehrs sowie zur schnellstmöglichen Öffnung der Bahnübergänge wurden eingeleitet.

Die Wannestraße konnte nach dem Verkehrsunfall gegen 07:45 Uhr wieder freigegeben werden. Die Signalanlage an dem betroffenen Bahnübergang und an den entsprechenden Anlagen in der Nähe konnten zu dieser Zeit ebenfalls wieder abgeschaltet werden. In der Folgezeit lösten sich die Verkehrsbehinderungen im gesamten Umfeld des Unfallortes nach und nach wieder auf.

Der entstandene Sachschaden liegt bei mehreren tausend Euro. Da aus dem beschädigten Auto Betriebsstoffe ausliefen, musste die Feuerwehr angefordert werden, um das Material zu beseitigen und die Straße zu reinigen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)