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Arnsberg. Das Projekt Natur-Erlebnis-Raum schreitet weiter voran: Die Naturgartenexpertin Dorothee Denbach berät das Projektteam seit neuestem in konkreten Gestaltungsfragen. Schon zu Beginn des Projektes hatte das Grünflächenmanagement Kontakt zu Dr. Reinhard Witt aufgenommen.

Dr. Witt errichtet seit vielen Jahren, sehr erfolgreich, Natur-Erlebnis-Räume in Süddeutschland. Er ist Vorsitzender des Naturgarten e.V. Auf Empfehlung von Dr.Witt hat das Grünflächenmanagement nun die Naturgartenexpertin Dorothee Dernbach zu einem Besuch der Baustelle Natur-Erlebnis-Raum Arnsberg an der Rundturnhalle eingeladen. Frau Dernbach hat mit Dr.Witt zusammen schon viele ähnliche Projekte realisiert und ist ebenfalls Vorstandsmitglied im Naturgarten e.V.

Im Natur-Erlebnis-Raum spielt die Pflanze eine große Rolle. Sie bildet und schafft erst die Vielfalt und Kreativität derartiger Anlagen. Auf einem Naturgelände gibt es Wildstauden, Wildgehölze, Wildblumenwiesen und Blumenschotterrasen. Hier gilt es, standortgerechte Pflanzungen und Ansaaten aufzubringen. Zu berücksichtigen sind auch jahreszeitlich versetzte Blüh- und Fruchtfolgen. Eine fachmännische Anlage eines Naturgeländes erfordert in der Folge kaum Pflege.

Die Naturgartenexpertin Dorothee Denbach berät das Projektteam seit neuestem in konkreten Gestaltungsfragen. Foto: Stadt Arnsberg

Die Naturgartenexpertin Dorothee Denbach berät das Projektteam seit neuestem in konkreten Gestaltungsfragen. Foto: Stadt Arnsberg

Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es einer besonderen Qualifikation und viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Frau Dernbach ist kann hier mit vielen wertvollen Erkenntnissen einen Beitrag leisten. Sie wird das Projekt von nun an im Bezug auf die Bepflanzung betreuen.

Frau Dernbach führt derartige Projekte in der Regel von der Bürgerbeteiligung über die Planung bis zur Organisation und Umsetzung der Baumaßnahme in Eigenverantwortung durch. Daher war dem Grünflächenmanagement, das so ein Projekt zum ersten Mal durchführt, die Meinung der Expertin zum bisherigen Verlauf des Projektes besonders wichtig. Frau Dernbach wertet die Bürgerbeteiligung zu dem Projekt in Arnsberg, die bis zur Verlegung des Standortes führte, bemerkenswert. Den Standort selbst bezeichnet sie als ideal.

Neben der Nähe zum Zentrum und den umliegenden Schulen und Seniorenwohnanlagen sei die Lage direkt an der Ruhr besonders spannend. Die in der Steuerungsgruppe erarbeitete Planung ist aus ihrer Sicht sehr vielfältig und die Berücksichtigung aller Generationen sei in der Form eher selten. Frau Dernbach zum Abschluss der Besichtigung: „Ein rundum tolles Projekt, was auf einem sehr guten Weg ist und ich freue mich, daran mitarbeiten zu dürfen.

Quelle: Stadt Arnsberg