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Arnsberg. Das Klavier des syrischen Pianisten Aeham Ahmad wurde 2015 vor seinen Augen von Islamisten verbrannt, weil in Syrien Musikverbot herrscht. Das klingt unglaublich, ist aber wahr. Nun lebt er in Deutschland, spielt Stücke von seinem Album „Yarmouk – Music for Hope“ und erzählt von seiner Flucht während des Bürgerkriegs.

Die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Arnsberg, die Stadt Arnsberg sowie die Neuen Nachbarn Arnsberg laden alle Interessierten herzlich dazu ein, diesen besonderen Menschen am Dienstag [19. September 2017] um 19.30 Uhr im Rittersaal des Alten Rathaus, Alter Markt 19, in Arnsberg live zu erleben.

Der syrische Pianist Aeham Ahmad. Foto: © Niraz Saied

Der syrische Pianist Aeham Ahmad. Foto: © Niraz Saied

Aeham Ahmad wurde 1988 in Damaskus geboren und lebte mit seiner Familie bis 2015 im Flüchtlingscamp Jamuk. Bereits ab dem fünften Lebensjahr erlernte er durch seinen Vater Klavierspielen und absolvierte ein Musikstudium in Damaskus und Homs. Bekannt wurde der Pianist durch sein mutiges Vorgehen während des Bürgerkriegs unter Lebensgefahr mit seinem Klavier in den Straßen von Jamuk zu musizieren, um den Menschen in seiner Heimat Freude zu schenken. Seit seiner Ankunft in Deutschland gibt Aeham Ahmad zahlreiche Konzerte und begeistert unter anderem mit Werken von Beethoven und Mozart sowie mit Eigenkompositionen.

Der Eintritt ist frei! Kartenreservierung in den Arnsberger Stadtbüros (Telef.: 02931/893-1143) notwendig!

Quelle: Kath. Erwachsen und Familienbildung (KEFB) in Arnsberg
Foto: © Niraz Saied