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Arnsberg. Sie haben die Leinen losgeworfen und sind einmal um die Welt gesegelt: Kornelia Wulf und Buchautor Hans-Werner Wienand aus Arnsberg haben ihren Traum wahr werden lassen. Dreieinhalb Jahre lang war die AMYGDALA, ein knapp 12 Meter langes Segelboot, ihr Zuhause.

Sie besuchten 30 Länder auf fünf Kontinenten, ankerten im Postkartenidyll einsamer Inseln, suchten die Begegnung mit Menschen am anderen Ende der Welt. Sie haben das verwirklicht, von dem viele Menschen ihr Leben lang nur träumen, einfach einmal alle Bedenken und Zwänge vergessen und der untergehenden Sonne über den Horizont folgen.

Foto: © Hans-Werner Wienand

Foto: © Hans-Werner Wienand

Wenn ich träume, möchte ich niemals schlafen.“ Diese Zeile eines polynesischen Liedes begleitete die beiden weit über 35.000 Seemeilen rund um unseren blauen Planeten. Die Kielspur der AMYGDALA zieht sich durch drei Weltmeere, den Panamakanal, um das Kap der guten Hoffnung. Der Mast blieb oben, das Wasser draußen und die Mannschaft an Bord. Das sind die drei wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weltumsegelung und die konnte weder durch Flauten noch durch Stürme gestoppt werden.

Nun sind die beiden Arnsberger vom Äquator zurück im Sauerland und haben beeindruckende Erfahrungen, Geschichten, abenteuerliche und auch skurrile Episoden und eine Menge faszinierender Bilder mitgebracht. Zwei Bücher sind daraus entstanden und wer will, kann an dieser Traumreise um die Welt teilhaben und am 10. März 2016 ab 18 Uhr in der KulturSchmiede mit auf große Fahrt gehen.

Foto: © Pressebild

Foto: © Pressebild

Der 90-minütige Bildervortrag richtet sich dabei nicht allein an eingefleischte Segler und Segelbegeisterte, sondern an jeden, der in sich den Keim von Fernweh spürt und diese süße Sehnsucht nach tiefblauen Ozeanen, weißen Stränden unter Palmen und der grenzenlosen Freiheit.

Karten gibt es im Vorverkauf in den fünf Arnsberger Stadtbüros für 10 Euro. Der Reinerlös des Abends geht an den Förderverein Wendepunkt e.V., Arnsberg zugunsten der Patenschaftsprojekte in der Flüchtlingshilfe.

Quelle: Stadt Arnsberg