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Arnsberg / Niedereimer. Zu einer Brandschutzübung im ehemaligen Pfarrhaus rückte kürzlich die Löschgruppe Niedereimer aus. Dort leben behinderte Menschen in einer Außenwohngruppe der Caritas.

Als die Feuerwehr eintraf, war bereits das gesamte Haus vernebelt, und drei Personen der Wohngruppe wurden dort vermisst. Der völlig aufgelöste Hausmeister wies die Einsatzkräfte so gut es ging vor Ort ein. Schnell rüsteten sich zwei Trupps mit Atemschutz aus und begannen sofort mit der Suche nach den drei vermissten Personen.

Während dessen bauten die verbliebenen Feuerwehrleute die Wasserversorgung vom Hydranten auf. Nach und nach konnten die leicht verletzten Personen aus dem Haus gerettet werden. Danach begannen die Einsatzkräfte sofort mit der Brandbekämpfung durch einen gezielten Innenangriff. Nach kurzer Zeit war das Feuer gelöscht.

Kürzlich übte die Löschgruppe Niedereimer der Arnsberger Feuerwehr einen Brandeinsatz im ehemaligen Pfarrhaus, in dem eine Außenwohngruppe behinderter Menschen lebt. Foto: © Feuerwehr Arnsberg

Kürzlich übte die Löschgruppe Niedereimer der Arnsberger Feuerwehr einen Brandeinsatz im ehemaligen Pfarrhaus, in dem eine Außenwohngruppe behinderter Menschen lebt. Foto: © Feuerwehr Arnsberg

Alljährlich findet solch eine Übung mit den im Dorf integrierten behinderten Menschen der Außenwohngruppe im Pfarrhaus statt. Durch diese Art der Übung möchte man die Angehörigen der Wohngruppe sensibilisieren und ihnen die Arbeit der Feuerwehrleute näher bringen. Nach dem „Einsatz“ durften die Menschen mit Handicap selbst einmal das Strahlrohr halten und eine Runde mit dem Feuerwehrfahrzeug fahren.

Quelle: Feuerwehr Arnsberg