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Arnsberg. Das Jahr 2014 ist ein Jahr schwerwiegender Erinnerungen: 100 Jahre Beginn 1. Weltkrieg, 75 Jahre Beginn 2. Weltkrieg, 25 Jahre Mauerfall. Aber – wie haben denn die Menschen von diesen Ereignissen erfahren? Wie kamen und wie kommen Neuigkeiten und Nachrichten zu uns? Welche Medien spielten und spielen welche Rolle? Wer steuert(e) sie?

Darum geht es in der Ausstellung „Leitmedien im Wandel – 1914-2014“. Fünf Themeninseln schlagen einen spannenden Bogen über 100 Jahre – von Telefon und Flugblatt über Film-Wochenschau und Radio bis zu Fernsehen und Smartphone. Die Präsentationen zeigen multimedial und in Originalexponaten die Leitmedien der Epochen. Sie fragen nach den Wirkungen dieser Medien und verfolgen wichtige politische und gesellschaftliche Fragen – etwa nach der Rolle von Zensur und Propaganda sowie nach dem Recht „sich selbst ein Bild zu machen.“

Entwickelt und umgesetzt wurde die Ausstellung von Diana Kaczorowski und Sofia Frazao als Abschlussarbeit ihres Studiums an der FH Südwestfalen. Die wissenschaftliche Begleitung übernahmen Prof. Dr. Stephan Breide und Dipl.-Ing. Eckhard Stoll von der FH Südwestfalen – Meschede, Bereich Kommunikationstechnik. Kooperationspartner sind das Kulturbüro sowie das Stadt- und Landständearchiv der Stadt Arnsberg, das Stadtarchiv Meschede sowie die Volksbanken im HSK, die die Präsentation der Ausstellung übernehmen.

Eröffnet wird die Ausstellung daher am 30. Oktober 2014 um 19:00 Uhr in der Volksbank Sauerland eG – Drostenfeld 2-8, 59759 Arnsberg-Hüsten. Sie ist dort vom 31. Oktober 2014 bis zum 21. November 2014 jeweils zu den Öffnungszeiten der Volksbank zu sehen. Anschließend wird die Ausstellung bis zum April 2015 in mehreren Volksbanken im HSK gezeigt. Für Gruppen und Schulklassen wird ein besonderer Service geboten: Eine der Ausstellungsmacherinnen bietet Führungen nach Vereinbarung an. Alle Schulen werden dazu gesondert angeschrieben. Anmeldungen: Tel.: 02932 / 951- 0 oder info@vb-sauerland.de. Mehr Informationen: www.vb-sauerland.de.

Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Spuren der Kriege. Erinnerungen und neue Hoffnungen“ der VHS Arnsberg-Sundern, der Evangelischen Akademie Arnsberg, des Katholischen Bildungswerkes Arnsberg-Sundern, der Stadt Sundern sowie der Stadt Arnsberg.

Quelle: Stadt Arnsberg