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Arnsberg. Märchen sind eines der ältesten Kulturgüter unserer Gesellschaft. Da sie tief im Bewusstsein verankert sind, können sie einen Zugang zum Langzeitgedächtnis von Menschen mit Demenz darstellen. Das Erzählen von Märchen kann demenziell erkrankten Menschen gegen das Vergessen helfen und dazu beitragen, den Pflegealltag für alle Beteiligten zu erleichtern. Hierzu werden nun einige Seminare angeboten.

Märchen können einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Erlebniswelt von Menschen mit Demenz bieten. In den Märchenfiguren entdecken sie Teile ihrer Persönlichkeit und Lebensgeschichte, aber auch Fähigkeiten und Ressourcen wieder. Interessierte können im Dezember im Rahmen mehrerer Seminare erfahren, wie sie mithilfe von Märchen die Tiefen der Erinnerung bei Menschen mit Demenz aufschließen können.

Elke Wirth. Foto: Stadt Arnsberg

Elke Wirth. Foto: Stadt Arnsberg

Die Leitung des Seminars hat Elke Wirth (Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft) und richtet sich an Betreuungs-, und Pflegekräfte, pflegende Angehörige, MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen, die den Dialog der Generationen mögen und Interessierte.

Kurs-Termine:

Dienstag [02.Dezember 2014]
Dienstag [09.Dezember 2014]
Dienstag [16.Dezember 2014]
jeweils von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr.

Treffpunkt ist die VHS-Arnsberg, Peter-Prinz Bildungshaus, Ehmsenstraße 7, 59821 Arnsberg. Die Teilnehmergebühren liegen bei 35 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind über die VHS Arnsberg, Tel.: 02931 13464, e-mail: vhs@vhs-arnsberg-sundern.de, Internet: www.vhs-arnsberg-sundern.de möglich.

Veranstaltete werden die Seminare von der Stadt Arnsberg – Fachstelle Zukunft Alter, Lange Wende 16 a, 59755 Arnsberg in Kooperation mit der VHS Arnsberg-Sundern, dem Netzwerk Demenz Arnsberg und dem Demenz-Servicezentrum für die Region Südwestfalen im Caritas-Verband Siegen Wittgenstein.

Quelle: Stadt Arnsberg