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Arnsberg. Den Besucherinnen und Besuchern des Jugendfeuerwehr-Nach-mittags des Löschzugs Arnsberg wurde bei herrlichem Frühlings-Wetter auf dem Hof des Arnsberger Gerätehauses ein actionreiches Programm geboten, das auf eindrucksvolle Weise für die aktive Mitarbeit in der Jugendabteilung der Arnsberger Brandschützer warb.

Die Jugendfeuerwehr-Ausbilderinnen und –Ausbilder hatten die Jugendfeuerwehrleute des Löschzugs und ihre Eltern für Samstag [24. März 2012] zu einem Informations- und Kennenlern-Nachmittag eingeladen, um den Erwachsenen hautnah zu demonstrieren, was ihre Sprösslinge beim interessanten Dienst in der Jugendfeuerwehr leisten. Auch Jugendliche, die noch nicht zu den Blauröcken zählen, aber Interesse an einer Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr haben, fanden sich auf dem Gelände des Arnsberger Geräte-hauses ein und waren mit Feuereifer bei der Sache.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Einleitend hatte Löschzugführer Wilfried Karla die Arnsberger Ausbilderinnen und Ausbilder der Jugendfeuerwehr vorgestellt und den anwesenden Eltern Informationen über den Jugendfeuerwehrdienst gegeben. Hierbei wies er insbesondere auf die in der Stadt Arnsberg kürzlich erfolgte Herabsetzung des Eintrittsalters in die Jugendfeuer-wehr von 12 auf 10 Jahre hin. Dann wurde es praktisch: Im Rahmen einer Löschübung konnten einige Arnsberger Jugendfeuerwehrmänner und -frauen beweisen, dass sie schon das Zeug haben, ein echtes Feuer zu löschen. Nach dem Aufbau eines Lösch-angriffs hatten sie das Flammenmeer schnell unter Kontrolle.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Danach wurden alle Familien zu einer Feuerwehr-Familienolympiade eingeladen, bei der es zunächst galt, im Rahmen eines Feuerwehr-Quiz einen Fragebogen mit 20 Fragen rund um den Feuerwehrdienst und die Gerätschaften der Brandschützer zu beantworten. Außerdem mussten Kinder und Erwachsene ihre Treffsicherheit beim Schlauch-Zielwerfen auf Pylonen unter Beweis stellen. Hier galt es, auf den Hütchen positionierte und mit Wasser gefüllte Plastikbecher durch einen zielgerichteten Wurf zu leeren.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Als weitere Station wartete eine ganz besondere Form des Eierlaufens auf die Er-wachsenen. Ein rohes Ei musste mit einem sog. Spreizer, mit dem die Einsatzkräfte sonst verbeulte Fahrzeuge aufhebeln, gefasst, von einer Pylone zur anderen getragen und dort möglichst unbeschädigt wieder abgesetzt werden. Die Tatsache, dass hierbei die Zeit gestoppt wurde und das Feuerwehr-Gerät ein nicht unerhebliches Eigengewicht besitzt, machte diese Übung nicht gerade leichter.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Der interessante Nachmittag wurde mit einem gemeinsamen Grillen abgerundet. So konnten sich die großen und kleinen Akteure von ihren Strapazen erholen und sich ausreichend stärken. Während des gesamten Nachmittags standen die Ausbilderinnen und Ausbilder der Jugendfeuerwehr zudem allen Interessierten für Auskünfte rund um den Feuerwehrdienst und die Ausrüstung der Brandschützer zur Verfügung. So konnte in vielen Gesprächen die eine oder andere Wissenslücke bei dem interessierten Publikum geschlossen werden.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Löschzugführer Karla zog dann auch ein rundum positives Fazit dieser gelungenen Werbe-Aktion für den Feuerwehrnachwuchs: „Besonders vor dem Hintergrund einer sich verändernden und zusehends alternden Gesellschaft ist es auch für die Feuerwehr überlebenswichtig, genügend Nachwuchs in den eigenen Reihen ausbilden zu können. Später ist es nämlich an ihnen, ihren großen Vorbildern nachzueifern und dem Nächsten im Notfall zu Hilfe eilen.“ Und hierfür haben die Arnsberger Blauröcke mit diesem Nachmittag einen weiteren Grundstein gelegt – damit das unverzichtba-re bürgerschaftliche Engagement namens Feuerwehr auch in Arnsberg weiterhin eine Zukunft hat.

Foto: Feuerwehr Arnsberg

Quelle: Feuerwehr Arnsberg