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Arnsberg/Niedereimer. Die in die Jahre gekommene Kriegsgräberstätte für die Opfer des 2. Weltkrieges auf dem Niedereimer Friedhof wurde kürzlich neu gestaltet. Hier wurden vor fast 70 Jahren die Bombenopfer vom 9. März 1945 sowie vier Zwangsarbeiter zur letzten Ruhe gebettet.

Vor einem Jahr trafen sich, auf Initiative des Ortsheimatpflegers Detlev Becker, die Verantwortlichen von Stadt, Bezirksregierung und Volksbund deutscher Kriegsgräber-fürsorge zur Absprache möglicher Um- und Neugestaltungsarbeiten auf dem Friedhof. Im Oktober dieses Jahres begannen dann, nach Klärung der Finanzierung, die Arbeiten an den Ehrengräbern.

Ortstermin 2012 auf dem Friedhof = v.l.  Detlev Becker (Ortsheimatpfleger), Wolfgang Osterhaus (Stadt Arnsberg, Friedhofsverwaltung), Fred Haubrich (Bezirksregierung), Wolfgang Held (Volksbund dt. Kriegsgräberfürsorge, Landesverband NRW), Friedhelm Bruns (Stadt Arnsberg, Grünflächenmanagement). Foto: Detlev Becker

Ortstermin 2012 auf dem Friedhof = v.l. Detlev Becker (Ortsheimatpfleger), Wolfgang Osterhaus (Stadt Arnsberg, Friedhofsverwaltung), Fred Haubrich (Bezirksregierung), Wolfgang Held (Volksbund dt. Kriegsgräberfürsorge, Landesverband NRW), Friedhelm Bruns (Stadt Arnsberg, Grünflächenmanagement). Foto: Detlev Becker

Die Steinhauerei Ralf Hilligsberg reinigte zuerst die Kreuze und Steine bevor der Steinmetz die eingemeißelten Namen und Daten erneuerte bzw. ergänzte. Im Anschluss gestaltete der Garten- und Landschaftsbauer Ulrich Dillge die Gedenkstätte mit neuen Einfassungen und neuer Bepflanzung.

Die neugestaltete Gedenkstätte konnten die Dorfbewohner bereits seit dem Allerheiligentag in Augenschein nehmen und die Neugestaltung fand breite Zustimmung in der Bevölkerung.

Teil der neugestalteten Kriegsgräberstätte. Foto: Detlev Becker

Teil der neugestalteten Kriegsgräberstätte. Foto: Detlev Becker

Rechtzeitig zum Volkstrauertag am kommenden Sonntag [17. November 2013] erstrahlt die Kriegsgräberstätte nun wieder im neuen Glanz. Der Ortsheimatpfleger möchte sich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und gute Zusammenarbeit bedanken.

Quelle: Detlev Becker, Niedereimer