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Arnsberg. Nicht nur reden, sondern tatsächlich etwas tun: Dieses Motto beherzigt die Kindertagesstätte beim Marienhospital auf vorbildliche Art und Weise. Unter dem selbst erdachten Slogan „Greif zur Tüte aus Papier – unsere Umwelt dankt es dir“ engagieren sich die kleinen Besucherinnen und Besucher im Alter zwischen 1 und 5 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und Erzieher- innen seit den Sommerferien für ein größeres Umweltbewusstsein und einen bewussteren Umgang mit Papier.

Diesen mussten die Kleinen selbst erst einmal lernen: „Uns ist aufgefallen, dass die Kinder gerne mal einen Strich auf ein Blatt malen und dann direkt zum nächsten Blatt greifen“, erzählt Maria Hoff, Leiterin der Förderung von Tagesbetreuung für Kinder in der Kita. „Da haben wir überlegt, dass man hier doch dafür sorgen könnte und sollte, dass unsere Kinder auf spielerische Art und Weise lernen, wo Papier eigentlich herkommt und warum man sparsam damit umgehen sollte.“ Gesagt, getan. Die Kinder lauschten einem Theaterstück zum Thema, fanden im Rahmen einer Schatzsuche heraus, dass Papier aus Holz entsteht und damit letztlich aus dem Wald stammt und ließen sogar Papiertüten mit dem selbst konzipierten Slogan drucken, die bald auf dem Markt und auch auf dem Weihnachtsmarkt der guten Taten verteilt werden sollen. Auch Lieder wurden thematisch abgewandelt und eingeübt, Bücher zum Thema gemeinsam studiert.

Foto: Stadt Arnsberg

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All das lief unter tatkräftger Unterstützung der Eltern der Kinder, die das Projekt mit starkem Einsatz fördern und dadurch möglich machen. Eine ganz besondere Aktion sollte den Kindern nun vermitteln, wie Papier entsteht: Gemeinsam ging es am Mittwoch [30. Oktober 2013] zum Arnsberger Kartonhersteller Reno di Medici, wo die jungen Umweltschützer lernten, auf welche Weise Papier hergestellt wird. Und nicht nur das: Selbst anpacken und Papier erzeugen war hierbei die Devise. Für die Kinder ein spannendes Experiment, bei dem sie stolz ihre ganz eigenen Papierblätter erschaffen konnten.

Foto: Stadt Arnsberg

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Um die Kinder noch weiter in ihrem Engagement anzuspornen, hat sich die Kita nun mit ihrem für ein Jahr angesetzten Projekt beim Umweltwettbewerb von RWE und Stadt beworben. „Wir sind ganz gespannt darauf, ob unsere Idee gut ankommt und ob wir es auf einen der ersten Plätze schaffen“, erzählt Maria Hoff. „Das wäre jedenfalls ganz toll, denn die Kinder und Eltern engagieren sich immerhin über ein ganzes Jahr im Namen der Umwelt. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn das gewürdigt wird.

Weitere Bilder des Projekts:

Foto: Stadt Arnsberg

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Quelle: Stadt Arnsberg