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Arnsberg. Aus Anlass der Legionellen-Erkrankungen im sauerländischen Warstein weist Hans-Josef Vogel, Bürgermeister der Stadt Arnsberg, darauf hin, dass für das Wasserwerk Möhnebogen, das die Stadt Arnsberg versorgt, keine Gefahr besteht.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt müssen sich keine Sorgen darüber machen, dass die Erreger auch im städtischen Trinkwasser auftauchen könnten“, erklärt Vogel. „Die Investitionen von 2011 in die beste Technik haben sich jedenfalls schon jetzt gelohnt“, so Vogel weiter.

Über die Filtration und besonders die Ultrafiltration werden alle Bakterien, besonders auch die Legionellen herausgefiltert, so dass für das aufbereitete Trinkwasser kein Risiko durch Legionellen besteht“, beschreibt Georg Tuschewitzki vom Hygiene-Institut des Ruhrgebiets den Stadtwerken.

Die hochmodernen Ultrafiltrationsanlagen wie sie seit 2011 im Wasserwerk Möhnebogen und seit 2012 im Wasserwerk Langel in Betrieb sind, sind eine im hohen Maße effektive, sichere und zuverlässige Barriere, um Legionellen aus dem Wasser zu filtern“, erklärt auch Karlheinz Weißer, Leiter der Stadtwerke Arnsberg. „Mit Porengrößen unter 0,03 Mikrometern halten Ultrafiltrationsanlagen sogar kleinste Viren zurück. Der minimale Durchmesser von Legionellen liegt über 0,5 Mikrometer; er ist also gut 16 Mal größer als die Porengröße einer Ultrafiltrationsmembrane.

Sollten wider Erwarten und wider der Technik nach diesen Aufbereitungsschritten zur Partikelabschneidung noch vereinzelte Legionellen auftreten, würden diese durch die anschließende UV-Desinfektionanlage abgetötet, erläutert Weißer.

Quelle: Stadt Arnsberg