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Arnsberg/Hüsten.Zu ihrer jährlichen 24 Stunden Übung trafen sich jetzt wieder die Jugendfeuerwehrangehörigen des Zugs 1 mit ihren Ausbildern im Geräte- haus Hüsten, um sich gemeinsam auf die Zeit als Mitglieder der Einsatzab-teilung vorzubereiten.

Der Tag begann am frühen Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück, das um ca. 11:00 Uhr durch den ersten Alarm des Tages beendet wurde. Es wurde eine Person mit Suizid-Absichten gemeldet, und die jungen Feuerwehrleute mussten dieses Übungs-szenario mit Hilfe der Drehleiter bewältigen. Nach dieser ersten Übung kehrten die Jugendlichen zum Mittagessen wieder in das Gerätehaus Hüsten zurück.

Die Teilnehmer an der 24-Stunden-Übung. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Gegen 15:30 Uhr wurde die Ruhe erneut jäh unterbrochen, und die Jugendlichen rückten zur Ruhr am Kirmesplatz aus. Dort wurde eine Person vermisst und die Ruhr musste mit dem Rettungsboot abgesucht werden. Nach einem kurzen Verschnaufen ging es um 20:00 Uhr mit dem nächsten Übungseinsatz weiter. Nun brannte ein Holzstapel, und die Jugendlichen konnten ihre Fertigkeiten bei der Brandbekämpfung unter Beweis stellen.

Nach diesem anstrengenden Tag hatten sie sich ihren Schlaf redlich verdient. Um 02:00 Uhr nachts wurden die jungen Feuerwehrleute jedoch von dem nächsten Alarm geweckt. Dieses Mal wurden sie zur Suche von sieben vermissten Personen herbeigerufen und hatten diese mit Hilfe der Wärmebildkamera auch schnell lokalisiert.

Der nächste Einsatz nahte dann um 06:30 Uhr morgens. Gemeldet wurde dieses Mal eine eingeklemmte Peron unter einem Container. Auch diese Aufgabe meisterten die angehenden Wehrleute souverän. So waren die Ausbilder auch in diesem Jahr mit den Leistungen der Jugendfeuerwehrangehörigen zufrieden und freuen sich bereits auf die nächste 24 Stunden Übung im kommenden Jahr.

Quelle: Ofm David Gralka, Öffentlichkeitsbeauftragter der Jugendfeuerwehr