Print Friendly, PDF & Email

Arnsberg. Am 10. Mai 2014 fanden sich Jugendfeuerwehrfrauen und -männer aus dem gesamten Stadtgebiet sowie die Jugendgruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) um 12:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus des Löschzugs Hüsten zur diesjährigen 24 Stunden-Übung ein. Die Jugendlichen wurden zwei Löschfahrzeuge und einem Einsatzleitwagen zugeteilt.

Auf sie warteten insgesamt sechs Einsatzübungen, die in den nächsten 24 Stunden abgearbeitet werden mussten. Die Räumlichkeiten des Löschzugs Hüsten dienten auch für die Übernachtung. Durch eine hausinterne Alarmierung per Alarmgong wurden die Jugendfeuerwehrfrauen und -männer zu den einzelnen Einsätzen alarmiert – ganz wie ihre hauptamtlichen Vorbilder. Im Laufe der verschieden Übungsszenarien wurden zu dem die Jugendgruppen des Technischen Hilfswerks (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hinzugezogen. Somit waren insgesamt vier Hilfsorganisationen an dieser 24 Stunden-Übung beteiligt.

Bei einer 24-Stunden-Übung arbeiteten die Arnsberger Jugendfeuerwehr hervorragend mit dem DRK, THW und DLRG zusammen. Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Arnsberg

Bei einer 24-Stunden-Übung arbeiteten die Arnsberger Jugendfeuerwehr hervorragend mit dem DRK, THW und DLRG zusammen. Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Arnsberg

Die Jugendlichen wurden im Laufe der Übung zu den folgenden Einsätzen alarmiert.

Samstag [10. Mai 2014] um 12:15 Uhr: Brandeinsatz an der Realschule in Neheim mit einem verrauchten Klassenzimmer, in dem eine Person vermisst wurde und eine Person am Fenster gerettet werden musste. An dieser Übung waren die Jugendfeuerwehr, sowie die Jugendgruppe des DRK beteiligt.

Samstag [10. Mai 2014] um 14:30 Uhr: Sogenannter „First Responder-Einsatz“ für ein Löschfahrzeug an der Johanneskirche in Neheim. First Responder sind Einsatzkräfte der Feuerwehr oder von Hilfsorganisationen, die zusätzlich zum Regel-Rettungsdienst zu Rettungsdienst-Einsätzen alarmiert werden, um eine schnelle Hilfeleistung zu gewährleisten. Bei dieser Übung wurden die Jugendfeuerwehr sowie die Jugendgruppe des DRK eingesetzt. Die DLRG sorgte mit einem Team zur realistischen Unfalldarstellung für ein täuschend echtes Übungsszenario.

Samstag [10. Mai 2014] um 15:15 Uhr: First Responder Einsatz für ein Löschfahrzeug am Bexleyplatz in Neheim. Zu dieser Übung wurde das zweite Löschfahrzeug alarmiert, welches in den ersten First Responder-Einsatz nicht eingebunden war. Das Fahrzeug, das den ersten First Responder-Einsatz abgearbeitet hatte, durfte dann wieder zum Hüstener Gerätehaus einrücken.

Samstag [10. Mai 2014] um 18:00 Uhr: Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der Zufahrtsstraße zum Steinbruch Ebel. An dieser Übung wirkten die Jugendfeuerwehr sowie die Jugendgruppen des THW, des DRK und der DLRG mit. Der Abschleppdienst ABG aus Niedereimer stellte für diese Übung dankenswerterweise zwei Fahrzeuge zur Verfügung, an denen die Jugendlichen mit Hydraulischem Rettungsgerät üben konnten.

Samstag, [10. Mai 2014] um 22:30 Uhr: Waldbrand oberhalb des Freibandes in Neheim. An dieser Übung waren die Jugendfeuerwehr sowie die Jugendgruppen des THW, DRK und zusätzlich das Wechselladerfahrzeug aus Arnsberg mit dem 11.000 Liter Löschwasser fassenden Abrollbehälter-Wasser beteiligt.

Sonntag [11. Mai 2014] um 9:45 Uhr: Kellerbrand mit vermissten Personen in einem Haus in der Hüstener Straße In den Erlen. Hier waren die Jugendfeuerwehr sowie die Jugendgruppe des THW in Einsatz.

Bei allen Übungseinsätzen arbeiteten die Jugendfeuerwehr und die Hilfsorganisationen hervorragend zusammen und lebten so beispielhaft das Modell einer umfassenden fachdienstübergreifenden Hilfeleistung. Trotz kleiner Hilfestellungen durch ihre Ausbilder, haben alle Jugendlichen der Feuerwehr, des DRK und des THW die Ihnen gestellten Aufgaben selbstständig und professionell abgearbeitet.

Ein siebenköpfiges Organisationsteam der Jugendfeuerwehr hat diese 24 Stunden-Übung ausgearbeitet und konnte sie nach dem letzten Übungseinsatz am Sonntag um 11:30 Uhr erfolgreich beenden. Ein abschließender Rückblick auf die verschiedenen Übungseinsätze hat den sehr guten Ausbildungsstand der Jugendgruppen aller an dieser außergewöhnlichen Übung beteiligten Hilfsorganisationen bestätigt.

Die Arnsberger Jugendfeuerwehr beteiligte sich mit acht Ausbildern und 18 Jugendlichen, davon 5 Mädchen an der Übung. Der THW-Ortsverband Arnsberg war mit zwei Ausbildern und 11 Jugendlichen und der DRK-Ortsverband Hüsten mit zwei Ausbildern und vier Jugendlichen vertreten.

Quelle: UBM Jens Wrede, Öffentlichkeitsbeauftragter der Jugendfeuerwehr