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Hochsauerlandkreis. Erneut stieß die Veranstaltung, die am Mittwoch [26. September 2012] unter dem Motto „Mittendrin statt außen vor“ mit Fachvorträgen und Informationsständen über Psychische Erkrankungen und Selbsthilfegruppen aufklärte, auf große Resonanz.

Damit konnte sie aber nicht nur an den Erfolg des ersten Aktionstages von vor zwei Jahren anknüpfen, sondern zeigte auch deutlich den Informationsbedarf zum Thema Psychische Erkrankungen. Denn viele Menschen sind dem Leistungsdruck in einer sich ständig verändernden Gesellschaft nicht gewachsen und werden psychisch krank.

Eröffnet wurde der von den vom HSK finanzierten Beratungsstellen für psychisch Erkrankte aus Arnsberg, Meschede, Marsberg, Schmallenberg und Winterberg sowie der AKIS im HSK (Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Hochsauerlandkreis) initiierte Aktionstag vom Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen.

Referenten klärten über Depression und Schizophrenie auf. Foto: Stadt Arnsberg

Mit dieser Informationsveranstaltung sollten aber nicht nur Themen wie Depression und Schizophrenie aus der Tabuzone geholt, sondern auch über die Arbeit der Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen informiert und die Öffentlichkeit für die Problematik psychisch kranker Menschen sensibilisiert werden, denn jeden kann es treffen. Im Foyer konnten sich die Besucher zunächst an den Informationsständen der Beratungsstellen und der Selbsthilfekontaktstelle informieren.

Großen Anklang fanden auch die Vorträge. Zunächst informierten Eleonore Hecker und Erika Gerstmann über die Arbeit der Beratungsstellen für psychisch Erkrankte, gefolgt von durch das Referat von Astrid Schmidt, Oberärztin der LWL-Institutsambulanz Marsberg und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, über Depressionen. Im Anschluss referierte Dr. Ewald Rahn, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapeut, LWL-Klinik Warstein, über Schizophrenie. Im Anschluss an die Vorträge standen die Referenten Rede und Antwort und beantworteten die Fragen der Besucher.

Bei Rückfragen stehen die AKIS im HSK, Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Marion Brasch, unter der Telefonnummer 02931 9638-105 oder die Beratungsstellen vor Ort

  • Arnsberg, Förderkreis Psychische Gesundheit e.V., Tel. 02932 931-180
  • Brilon, IPSYLON e.V., Tel. 02961 52864
  • Marsberg, LWL-Wohnverbund Marsberg, Tel. 02992 601-4735
  • Meschede, Diakonie Ruhr-Hellweg e.V., Tel. 0291 56692
  • Schmallenberg, Diakonie Ruhr-Hellweg e.V., Tel. 02972 47757
  • Winterberg, Sozialwerk St. Georg, Tel. 02981 802929

zur Verfügung.

Quelle: Stadt Arnsberg