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Hochsauerland/ Meschede/ Arnsberg. Menschen, die einen Angehörigen zu Hause pflegen, finden oft kaum Zeit, eigenen Interessen nachzukommen. Dies bestätigte sich auch bei der Informationsveranstaltung und Selbsthilfegruppengründung zum Thema „Pflegende Angehörige“ am 29. Oktober 2013 im St. Walburga Krankenhaus in Meschede.

Anders konnten sich die Mitarbeiterinnen der AKIS im HSK – Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen – und des Krankenhauses, welche die Veranstaltung gemeinsam mit der Initiatorin der künftigen Gruppe organisiert hatten, die geringe Teilnehmerzahl nicht erklären. Immerhin sind derzeit in Deutschland rund 2 Millionen Menschen pflegebedürftig und die Zahl ist steigend.

Dennoch zeigte sich deutlich der Bedarf an Austausch unter den Teilnehmern und das Interesse an weiteren Treffen war groß. „Leider konnte ich krankheitsbedingt nicht an dem Informationsabend teilnehmen“, so die Gruppengründerin Marlis Enssen-Hoffmann, „um so mehr freue ich mich, dass ein nächstes Treffen bereits am 19. November 2013 um 18:30 Uhr im Gastraum Süd neben der Cafeteria des St. Walburga Krankenhauses stattfinden wird.“

Der Gesprächskreis wendet sich an Menschen, die an einem Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen interessiert sind. Die Gruppe will sich mit den diversen Problemen auseinandersetzen, denen pflegende Angehörige ausgesetzt sind, und gegenseitige Hilfestellung bei den alltäglichen Anforderungen geben. Ergänzt werden soll das Angebot durch Informationsabende mit Personen, die beruflich mit pflegebedürftigen Menschen zu tun haben, wie z. B. Ärzte, Pflegepersonal, Vertretern von Pflegeversicherungen etc. Geplant sind monatliche Treffen, die Termine sollen beim nächsten Treffen abgestimmt werden.

Interessierte wenden sich bitte an Marlis Enssen-Hoffmann, Tel.: 0291/52032 oder die AKIS im HSK, Marion Brasch, Tel.: 02931 9638-105, Mail: selbsthilfe@arnsberg.de.

Quelle: Stadt Arnsberg