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Arnsberg/Hüsten. „Gesichter Afrikas“ sind in den Räumen des Büros für Zuwanderung und Integration der Stadt Arnsberg in der Heinrich-Lübkle-Straße 29 zu betrachten. Möglich wurde das durch die Fotokünstlerin Gaby Salingrè aus Sundern. Sie hat viele Motive von Menschen bei ihren Reisen festgehalten und zu einer kleinen Ausstellung zusammengestellt. Bis Ende Februar 2011 werden die Bilder im alten Hüstener Amtshaus zu sehen sein.

Gaby Salingrè mit Kindern vor der Missionskirche in Ndanda, Tansania, nach der Messe durch Pater Severin Pieper zu einer Goldenen Hochzeit (Oktober 2009). Foto: Privat

Seit zehn Jahren bereist Gaby Salingrè den afrikanischen Kontinent und hält ihre Erlebnisse und Beobachtungen mit der Fotokamera fest. Ganz nah an die Menschen heran kam sie in Tansania durch Pater Severin Pieper, der seit 40 Jahren dort lebt und dessen Verwandtschaft in Sundern zuhause ist. Durch den Geistlichen hat Gaby Salingrè nicht nur die Missionsstation in Augenschein nehmen dürfen, sondern reiste mit dem Pater durch das Land.

kleiner Junge mit den großen Augen aus dem Township in Hermanus, Südafrika (März 2010). Foto: Privat

Ich habe viele Menschen kennenlernen dürfen, die ein herkömmlicher Tourist nie getroffen hätte„, erklärt sie den glücklichen Umstand mit Pater Severin Pieper unterwegs zu sein. „Ich durfte in vielen Teilen des sehr armen und an Hunger und Krieg gewöhnten Landes in sehr glückliche Gesichter schauen – Gesichter, die mehr Glück ausstrahlten, als wir es in Deutschland tun„.

In Südafrika war es der Voßwinkler Frank Spieker, der Gaby Salingrè die Nähe zur einheimischen Bevölkerung ermöglichte. Frank Spieker arbeitet seit sechs Jahren ehrenamtlich als Erzieher in Hermanus (Südafrika) in einer Camphill-Einrichtung.

Pater Severin Pieper in der Kirche von Ndanda im Süden Tansanias in der Missionsstation der Benediktiner Abtei. Foto: Privat

Berührt von den Eindrücken hat Gaby Salingrè demzufolge ihre Ausstellung auch „Gesichter Afrikas“ betitelt, die jetzt in Hüsten zu sehen ist. Sie umfasst 20 Bilder die in Tansania und Südafrika aufgenommen wurden.

Quelle: Stadt Arnsberg