Print Friendly, PDF & Email

Arnsberg (ots). Auf Grund mehrere Beschwerden von Anwohnern des Arnsberger Ortsteils Oeventrop hat die Polizei im Hochsauerlandkreis in den zurückliegenden Monaten die gefahrenen Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern in Oeventrop verstärkt überwacht. In den Beschwerden wurde moniert, dass ein Teil der Auto-, Motorrad- und Lkw-Fahrer die zulässigen Geschwindigkeiten mitunter nicht unerheblich überschreiten sollen.

Bei den diversen Kontrollen durch den Verkehrsdienst und die Polizeiwache Arnsberg zeigte sich dann sehr schnell, dass die Angaben der Beschwerdeführer nicht unbegründet sind. Zwischen April und Anfang Juli wurden auf den Hauptdurchgangsstrecken (Oeventroper Straße, Kirchstraße), aber auch in anderen Ortsbereichen von Oeventrop mehrere hundert Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Fast 670 Verkehrsteilnehmer waren so schnell unterwegs, dass sie ein Verwarngeld bezahlen mussten. Zusätzlich wurden in 51 Fällen Überschreitungen gemessen, die mit einem Bußgeld geahndet wurden. Aus dieser Gruppe wiederum waren sieben Fahrerinnen und Fahrer so schnell unterwegs, dass sie neben dem Bußgeld und einem Punkteeintrag im Verkehrszentralregister ein mehrwöchiges Fahrverbot zu erwarten haben. Dies ist innerhalb einer geschlossenen Ortschaft immer dann der Fall, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Falle eines Pkw um mindestens 31 km/h überschritten wird.

Das allgemeine Geschwindigkeitsniveau wird auch weiterhin durch die Polizei verstärkt kontrolliert werden, um die Sicherheit der Anwohner aber auch der Fahrerinnen und Fahrer zu gewährleisten. Denn: Zu hohe Geschwindigkeit ist der Killer Nummer 1 auf Deutschen Straße und auch im Hochsauerlandkreis.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis