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Arnsberg/Herdringen. In der kommenden Saison bietet die Freilichtbühne Herdringen seinen Zuschauern die Geschichten „Max und Moritz“ und „Sugar (Manche mögen´s heiß)“ an. Mit diesen beiden tollen Stücken führt die Freilichtbühne das im letzten Jahr gestartete Musiktheater fort.

Das Stück „Max und Moritz“ wurde zwar vor vielen Jahren schon in Herdringen aufgeführt, doch nun ist es an der Zeit, eine Neuauflage dieses wunderschönen Familienstückes zu starten. Seit Generationen sind die Bildergeschichten von Wilhelm Busch, dem Urvater des Comics, in den Bücherregalen der Kinderzimmer zu finden. Sein wohl bekanntestes und auch heute noch allseits gern gelesenes Werk ist „Max und Moritz“. Als er dieses 1865 veröffentliche, wurde er schlagartig berühmt.

Grafik: Freilichtbühne Herdringen

Grafik: Freilichtbühne Herdringen

Wir alle erinnern uns an die Streiche der beiden Lausbuben, die von Lukas Kroner und Malte Becker dargestellt werden. Manch einer von den Erwachsenen fühlt sich sicherlich in seine eigene Kindheit versetzt, wenn man an den Unfug der beiden Jungen denkt. Bei all‘ den Streichen, die die beiden Burschen aushecken, findet man keine finster reinschauende Gestalten, sondern immer zwei lachende und fröhliche Kinder.

Aber wie war das noch mal genau mit Witwe Bolte, Lehrer Lämpel, Schneider Böck, Onkel Fritz und Bauer Mecke? Aber auch die Hühner und die Maikäfer werden nicht vergessen und sind auf der Bühne zu sehen.

Dieter Lammerding hat um die sieben Streiche herum ein lebendiges Bühnenstück geschrieben und auf der Freilichtbühne Herdringen dürfen auch Musik und Gesang nicht fehlen.

Wie letztendlich die Geschichte ausgeht und ob sich alles wieder zum Guten wendet, wird hier natürlich noch nicht verraten, denn das müssen sich Groß und Klein selbst auf der Freilichtbühne ansehen.

In „Sugar (Manche mögen´s heiß)“ schlüpft Vera Guntermann in die Rolle der Ukulelespielerin Sugar Kane Kowalczyk, Ingo Tillmann und Detlev Brandt übernehmen die Rollen der beiden Musiker Joe und Jerry, die unfreiwillig in die Rollen der „Damen“ springen. Doch halt, alles schön der Reihe nach. Wie war das noch mit diesem Musical?

Grafik: Freilichtbühne Herdringen

Grafik: Freilichtbühne Herdringen

Versetzen wir uns nach Chicago der 30er Jahre. Zwei Männer, ein Saxophonist und ein Kontrabassist, sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Gamaschen-Columbo, Anführer einer Gangsterbande, hat seine Verräter „ins Jenseits befördert“. Das ist ärgerlich für die beiden arbeitslosen Musiker Joe und Jerry, denn sie haben unfreiwillig die Schießerei mitbekommen. Um nicht selbst von den Gewehrkugeln durchlöchert zu werden, versuchen sie den Gangstern zu entkommen. Die beiden Freunde flüchten aus Furcht und in Panik. Somit kommt es ihnen gerade recht, dass in einer Damenkapelle ein Saxophon und ein Kontrabass gebraucht werden. Hier könnte man Unterschlupf suchen. Doch zu allem Übel werden keine Männer sondern Frauen gesucht. Guter Rat ist teuer. Was tun?

Kurzerhand verkleiden sich die beiden Männer als Frauen und heuern bei der besagten Damenkapelle an. Dass die beiden unfreiwilligen „Damen“ sich in der Mädelsband sehr schnell wohl fühlen, kann sich jeder denken. Das liegt zuletzt vor allem an Sugar, der sexy Ukulelespielerin. Somit ist auch klar, dass es nicht lange dauert, bis sich einer der beiden in sie verliebt. Aber damit nicht genug. Auch die andere „Dame“ verliebt sich, aber in einen Millionär.

Ob das gut geht? Was geschieht sonst noch? All diese Geheimnisse werden ab Juni 2013 auf der Freilichtbühne gelüftet. Dieses Stück basiert auf dem Film von 1959 mit Marylin Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon.

Der Startschuss für die neue Saison ist gefallen. Die Rollen sind verteilt, die Termine liegen fest und die Prospekte sind gedruckt und werden zur Zeit verteilt.

Ab Montag, den 07. Januar 2013 nimmt das Team der Freilichtbühne gerne Ihre Reservierungen an. Ab dem 07. Januar 2013 ist die Kartenhotline unter 02932 39140 frei geschaltet. Reservierungen sind auch möglich per E-Mail (karten@flbh.de) und per Internet www.flbh.de.

Quelle: Freilichtbühne Herdringen