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Hochsauerlandkreis / Arnsberg. Unter dem Motto „…und raus bist Du?“ nimmt der Equal Pay Day 2014 Teilzeit und Minijobs nach Erwerbspausen in den Fokus. Der Equal Pay Day – Tag für gleiche Bezahlung – ist der Tag, an dem die Frauen das Vorjahreseinkommen der Männer erreicht haben.

In 2014 ist das in Deutschland der 21. März. Noch immer verdienen nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes Frauen hierzulande im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) rechnet die Lücke regelmäßig auf rund zwei Prozent herunter – wenn die (familienbedingten) Erwerbsunterbrechungen weniger als 18 Monate im Lebensverlauf ausmachen. Die Analyse des IW basiert auf ca. 7.000, die des Statistischen Bundesamtes auf ca. 1,9 Millionen Datensätzen.

Broschüre Minijob. Foto: Pressestelle HSK

Broschüre Minijob. Foto: Pressestelle HSK

Die Erwerbsunterbrechungen und die damit verbundenen Folgen für den weiteren beruflichen Weg sind tatsächlich eine signifikante Ursache für die Entgeltlücke. Wie geht es weiter nach der Erwerbsunterbrechung? Business as usual – oder Minijob und Teilzeitfalle?“, so formulierte es Henrike von Platen, Präsidentin des Vereins Business and Professional Women Germany e.V. Von 100 berufstätigen Frauen ist im Hochsauerlandkreis fast jede dritte (29,5 Prozent) ausschließlich geringfügig entlohnt (Landesdurchschnitt NRW 23,6 Prozent).

Damit Teilzeit und Minijob wegen fehlender Absicherung nicht dauerhaft zum Maxi-Problem und gleichzeitig die Chancen gleicher Bezahlung für Männer und Frauen verbessert werden, informieren das Netzwerk W(iedereinstieg) und die Gleichstellungsbeauftragten im Hochsauerlandkreis laufend u.a. über Rechte und Pflichten, Chancen und Risiken im Minijob und mögliche Alternativen. Die aktuellen Broschüren „Der Minijob – Da ist mehr für Sie drin!“ und „Minijob – Chancen & Risiken“ sind bei den Gleichstellungsbeauftragten im Hochsauerlandkreis erhältlich.

Quelle: Pressestelle Hochsauerlandkreis