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Arnsberg. Wie leben Frauen im Alter in der heutigen Gesellschaft? Welche Folgen hat es, wenn sie über lange Jahre hinweg unbezahlte Familienarbeit geleistet haben und jetzt mit einer kargen Rente auskommen müssen?

Diesen Themen sowie der Frage danach, was nötig ist, damit Frauen im Alter ein selbstbestimmtes Leben mit hoher Lebensqualität führen können, geht die Veranstaltung des Frauenbildungsnetzwerkes Arnsberg „Frauen im Alter – zwischen gesellschaftlichem und familiärem Engagement und eigener Pflegebedürftigkeit“ am Mittwoch, 6. März, um 16 Uhr nach. Veranstaltungsort ist die Volkshochschule Neheim (Werler Straße 2a, 59755 Arnsberg).

Neben einer Begrüßung durch die stellvertretende Bürgermeisterin Erika Hahnwald stehen ein Impulsvortrag von Dr. Barbara Stiegler (Friedrich-Ebert-Stiftung) sowie anregende Diskussionen mit verschiedenen Expertinnen zum Thema auf dem Programm – darunter Marita Gerwin aus der Fachstelle Zukunft Alter, Bettina Dräger-Möller aus der Stadtentwicklung, Anna-Maria Mette, stellvertretende Bundesvorsitzende der KFD sowie Inge Nüsken, Vorsitzende des Seniorenbeirates Arnsberg. Die Veranstaltung endet gegen circa 18 Uhr mit einer Zusammenfassung der gesammelten Erkenntnisse.

Hintergrund des Diskussionsabends ist die Veranstaltungsreihe „Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf“, die im Juni und Oktober 2013 mit thematischen Schwerpunkten zu den Themen „Frauen in der Lebensmitte“ sowie „Junge Frauen im Spagat zwischen Berufseinstieg, Berufswegeplanung, Karriere und Familiengründung“ fortgesetzt wird. Ziel der gesamten Reihe ist es, anhand von Fachforen und Diskussionsrunden gleichstellungspolitische Fragestellungen auf örtlicher Ebene aufzuarbeiten und aus der Perspektive des Lebensverlaufes neu zu diskutieren. Die Ergebnisse der Veranstaltungen sollen in die politische Diskussion eingebracht werden, um so einen Beitrag zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft zu leisten.

Interessierte Bürgerinnen sind herzlich zur Teilnahme am 6. März eingeladen. Sie werden darum gebeten, sich zu der Veranstaltung unter Tel. 02932 2010 oder per e-mail an gsb@arnsberg.de anzumelden.

Quelle: Stadt Arnsberg