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Arnsberg. Zwei Jahre lang haben insgesamt 25 Erzieherinnen und Erzieher aus 18 Kindertageseinrichtungen in Arnsberg an verschiedenen ein- und zwei- tägigen Fortbildungen zur Entwicklung von interkulturellen Handlungs-kompetenzen teilgenommen.

Veranstalter im Auftrag der Bildungsstadt Arnsberg war die Hauptstelle RAA NRW, Referat „Interkulturelle Bildung und Erziehung im Elementarbereich“; jetzt Landes-koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren in NRW. Die Module der Arnsberger Fortbildung „Interkulturelle Sensibilisierung“, „Kommunikation im interkulturellen Alltag“ und „Konfliktlösungen in interkulturellen Kontexten“ sind den Bausteinen der interkulturellen Bildung und Erziehung der RAA entnommen und wurden für die Stadt Arnsberg modifiziert. Auf diese Weise sollte dem Fortbildungs-bedarf der Kindertageseinrichtungen passgenau auch auf dem Gebiet der Förderung von Mehrsprachigkeit Rechnung getragen werden. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen wurden diese Grundlagenangebote durch das Sprachförderprogramm „Hocus und Lotus“ zur Förderung der Sprachkompetenz bei Kindern im Vorschulalter und das Modul „Der andere Blick – Interkulturelle Bildung und Zusammenarbeit mit Eltern“ ergänzt.

Ziel der Fortbildungen, die aus Spendenmitteln des Rotary Clubs Arnsberg und des Vereins zur Förderung der Jugendhilfe in Arnsberg e.V. finanziert wurden, war es, die Erfolge von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte und Sprach-defiziten im Bildungs- und Ausbildungssystem zu optimieren. Die Programme zeigen auf, wie wichtig es ist, dass Eltern und Bildungseinrichtung in der Erziehung und der insbesondere mehrsprachlichen Bildung eine verlässliche Partnerschaft eingehen.

Einige Teilnehmerinnen mit den ReferentInnen der Kommunalen Integrationszentren NRW, Miriam Weilbrenner und Bassam Ghazi, Philipp Jerusalem vom Rotary Club Arnsberg und Elmar Dransfeld von der Stadt Arnsberg. Foto: Stadt Arnsberg

Einige Teilnehmerinnen mit den ReferentInnen der Kommunalen Integrationszentren NRW, Miriam Weilbrenner und Bassam Ghazi, Philipp Jerusalem vom Rotary Club Arnsberg und Elmar Dransfeld von der Stadt Arnsberg. Foto: Stadt Arnsberg

In der Fortbildung wurden didaktische/methodische Konzepte und Ansätze vermittelt und erarbeitet, die einer solchen Erziehung und Bildung Rechnung tragen und die Einrichtungen für die Lebenswelten und Kulturen ihrer Kinder und Eltern öffnen.

Die abschließende Auswertung und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen zeigen, dass dies den Referentinnen Livia Daveri und Miriam Weilbrenner sowie dem Referenten Herrn Bassam Ghazi sehr gut gelungen ist.

Bei der Abschlussveranstaltung erklärte Elmar Dransfeld vom Fachbereich Schule, Jugend und Familie, dass die Stadt Arnsberg auch in Zukunft die Kindertages-einrichtungen bei den Themen „Interkulturelle Kompetenz“ und „Sprache und Integration“ unterstützen und begleiten wird. Bereits nach den Sommerferien beginnt die Fortbildung „Fit für die gemeinsame Sprachförderung – So sag ich’s meinem Team“ zu der sich 21 Erzieherinnen aus 11 Kindertageseinrichtungen aus Arnsberg und Umgebung angemeldet haben. Diese Kindergärten nehmen an der Bundesoffensive „Frühe Chancen“ teil.

Quelle: Stadt Arnsberg