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Arnsberg. Auf der konstituierenden Sitzung der 14. Kreissynode im Kirchenkreis Arnsberg konnte der Nominierungsausschuss mit acht Pfarrern und zwei Presbytern, der Finanzausschuss mit drei Pfarrern und sechs Gemeindegliedern besetzt werden.

Als Delegierte der Kreissynode auf der Landessynode in Bielefeld wurden Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer, Öffentlichkeitsreferentin und Pfarrerin in Brilon, Matthias Tast aus Bestwig und Stefanie Schuhmacher aus Neheim gewählt. Monika Hunsinger aus Hüsten wird in den Rechnungsprüfungsausschuss entsandt. Der Nominierungsausschuss unter Leitung des Mescheder Schulpfarrers Ulrich Homann hatte gute Vorarbeit geleistet. Kirche im Wandel-Jahresbericht

Der Rote Faden in Superintendent Alfred Hammers Bericht war der Wandel. „Viele Beschreibungen von gemeindlichen Aktivitäten erheben den Anspruch, sich gelassen und nüchtern der Krise zuzuwenden und den Wandel zu gestalten.“ Er erwähnte die Gemeindehausrenovierung in Meschede, den Bau des Gemeindezentrums in Neheim und geplante bauliche Veränderungen in Marsberg und Rüthen. Die aktuelle Zeit sieht er als günstig für den Wandel an, denn: „Wir haben derzeit keine größeren finanziellen Sorgen beim Kirchensteueraufkommen. Dies ermöglicht uns sicheres Arbeiten, zwingt uns aber jetzt zu strukturellen Veränderungen im Blick auf die Zukunft.“

Neue Mitglieder sprechen das Synodalgelöbnis. Foto: © KKB

Neue Mitglieder sprechen das Synodalgelöbnis. Foto: © KKB

Zukunft der Kirchenkreise Soest und Arnsberg

Dass der Ev. Kirchenkreis Arnsberg und der Ev. Kirchenkreis Soest zukünftig einen neuen Kirchenkreis gründen, ist im November 2015 auf den Weg gebracht worden. Die Bildung einer „Arbeitsgruppe Zukunft“ mit Mitgliedern aus beiden Kirchenkreisen hatten beide Synoden beschlossen. Am 18. Juni 2016 lag der Kreissynode Arnsberg ein erster Zwischenbericht vor. Derselbe Text wird am 23. Juni 2016 auf der Soester Kreissynode diskutiert. Superintendent Dieter Tometten aus Soest beteiligte sich an der Diskussion in Meschede.

Der Zwischenbericht behandelt die Themen: Pfarrstellenplanung, Finanzen, inhaltliche Arbeit auf Kirchenkreisebene und Organisationsstruktur. Gedacht ist er als Dokumentation von Zwischenergebnissen. Er soll kritische und ergänzende Reaktionen auslösen. „Alles sind nur Anregungen“, erklärte Synodalassessor Rainer Müller aus Brilon, „Jetzt brauchen wir Anfragen und Reaktionen und weiterführende Ideen aus den Presbyterien und aus den Fachbereichen.

Alle Beiträge der Synodalen dokumentierte der Geschäftsführer der Projektgruppe Pfarrer Dr. Christian Klein aus Wickede. Sie gehen in die nächsten Gespräche der Arbeitsgruppe ein. Abschließend wurde mit einer Enthaltung beschlossen, auf Basis des Impulspapiers weiterzuarbeiten.

 Pfarrer Ulrich Homann brachte die Wahlvorschläge ein. Foto: © KKB


Pfarrer Ulrich Homann brachte die Wahlvorschläge ein. Foto: © KKB

Auf drei Regionalkonferenzen im August und September werden die Verantwortlichen der Gemeinden und aus den Fachbereichen über diese Ideen und ihre Hintergründe informiert, so dass bis Ende September alle Gremien ihre Vorschläge schriftlich eingebracht haben können. Diese werden von der Arbeitsgruppe zu einem Papier verarbeitet, das in der Herbstsynode im November 2016 diskutiert wird und danach ein Stellungnahmeverfahren in den Gemeinden durchläuft. In vier Arbeitsgruppen sammelten die Synodalen Ideen, wie Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation in einem größeren Kirchenkreis beschaffen sein sollen.

Quelle: KKB