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Arnsberg (ots). Die polizeiliche Erfahrung, dass die Zahl von Wohnungseinbrüchen in der sogenannten „dunklen Jahreszeit“ ansteigt, scheint sich auch aktuell wieder zu bestätigen. So wurden der Polizei aus Neheim zwei weitere Fälle gemeldet.

Zunächst wurde am Sonntag [25. Oktober 2015] zwischen 21:00 Uhr und 23:30 Uhr in die oberste Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Goethestraße eingebrochen. Alle Räume wurden durchsucht, wobei die Täter auf Bargeld und zwei Laptops stießen. Dann flüchteten die Unbekannten aus dem Gebäude, aber nicht ohne ihre Beute mitzunehmen.

Nur wenig später kam es dann zu einer weiteren Tat. Zwischen Sonntag [25. Oktober 2015] um 23:40 Uhr und Montag [26. Oktober 2015] um 02:20 Uhr nutzte ein Unbekannter ein auf „Kipp“ stehendes Fenster an der Blumenstraße. Dann kletterte er in die dahinterliegende Wohnung, die zu einer Seniorenwohnanlage gehört. Dort fand er eine Handtasche, aus der er ein Portemonnaie entwendete. Darin befand sich neben persönlichen Ausweisen und Dokumenten auch etwas Bargeld.

Die Kriminalpolizei hat den Ermittlungen begonnen. Sie bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 02932/90200 mit der Polizei Arnsberg in Verbindung zu setzen.

In der Zeit vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 hat die Polizei NRW eine landesweite Präventionswoche durchgeführt. Unter dem Motto „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ wurden dabei unter anderem eine Vielzahl an Beratungen rund um das Thema Einbruchschutz durchgeführt und entsprechende Vorträge vor Interessierten gehalten. Auch wenn diese Präventionswoche beendet ist, so gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, sich kostenlos und neutral bei Ihrer Polizei beraten zu lassen. Die Fachleute des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz beraten Sie auf Wunsch auch direkt bei Ihnen zu Hause, um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man Einbrechern das Leben möglichst schwer machen kann. Terminvereinbarungen sind von Montag bis Freitag zu Bürozeiten unter der Telefonnummer 0291-90877-0 möglich.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)