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Arnsberg. Auch als Reaktion auf die aus heutiger Sicht vielfach sehr kritisch zu beurteilenden Stadtsanierungsmaßnahmen der 1960er und 1970er Jahre wurde im Jahr 1987 die Arbeitsgemeinschaft der Historischen Stadt- und Ortskerne in Nordrhein Westfalen gegründet.

Ziel war es, von der Flächensanierung Abstand zu nehmen und das wertvolle bauliche Erbe der Historischen Stadtkerne zu erhalten und zu erneuern. 24 Städte in Nordrhein Westfalen wurden vorgeschlagen, um modellhafte Sanierungs- und Bestandsschutzmaßnahmen durchzuführen.

Vor wenigen Wochen wurde nun in Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW die Arbeitsgemeinschaft der Historischen Stadtkerne mit der Arbeitsgemeinschaft der Historischen Ortskerne zusammengelegt. Für die Regionalgruppe Südwestfalen bedeutet dies ein Anwachsen der Mitglieder von 9 auf 12. Zur Arbeitsgemeinschaft mit den Mitgliedern Arnsberg, Bad Berleburg, Bad Laasphe, Freudenberg, Lippstadt, Schmallenberg, Siegen, Soest, Werl, sind die Historischen Ortskerne von Berleburg-Elsoff, Hallenberg Meschede-Eversberg hinzu gekommen.

Mitglieder der zur AG gehörenden Kommunen mit dem Vorsitzenden der Regionalgruppe Südwestfalen, Thomas Vielhaber aus Arnsberg, und dem Hallenberger Bürgermeister Herrn Kronauge. Foto: © Stadt Arnsberg

Mitglieder der zur AG gehörenden Kommunen mit dem Vorsitzenden der Regionalgruppe Südwestfalen, Thomas Vielhaber aus Arnsberg, und dem Hallenberger Bürgermeister Herrn Kronauge. Foto: © Stadt Arnsberg

Folgerichtig fand die jüngste Sitzung der Regionalgruppe Südwestfalen im „Kump“ in Hallenberg statt. Nach einer Besichtigung des unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten umgebauten Bürgerzentrums sowie des renovierten Rathauses und einer kurzen Begehung des kompakten historischen Ortskerns von Hallenberg erstellten die Vertreter und Vertreterinnen der Mitgliedskommunen ein erstes Handlungskonzept für die künftige Arbeit der Arbeitsgemeinschaft. Dabei wird es u.a. darum gehen, Themen wie Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, zeitgemäßes Wohnen, Nutzung regenerativer Energien, umweltfreundliche Mobilität und neue Funktionen zur Stärkung der historischen Kerne in den Fokus der Stadtentwicklung zu nehmen.

Quelle: Stadt Arnsberg