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Arnsberg. Die Stadt Arnsberg lädt Angelsportler und interessierte Bürger für Dienstag [20. März 2012] um 19 Uhr, in das Lokal 1220 Schwiedinghauser, Jahnallee 38, 59755 Arnsberg-Neheim, zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Renaturierung der Ruhr und zur Vorstellung der ersten Ergebnisse eines Biomonitorings ein.

Die Stadt Arnsberg arbeitet seit 2003 intensiv an der Renaturierung der Ruhr und einmündender Gewässer. Insgesamt sind an der Ruhr rund 7 km Fließstrecke verändert worden. Ein Teil davon ist z.B. der Bereich Binnerfeld (2,8 km) in Neheim. Nach den nun vorliegenden ersten Ergebnissen des von der Bezirksregierung in Auftrag gegebenen Biomonitorings kann die Stadt Arnsberg auf Verbesserungen im und am Gewässer zurück blicken.

Das Gelingen einer Maßnahme setzt eine Beteiligung aller Betroffenen voraus, um Akzeptanz bei den Bürgern zu finden. Das Konzept zur „naturnahen Entwicklung der oberen Ruhr“ sieht für das Stadtgebiet von Arnsberg 39 Maßnahmenpakete vor. Ein Großteil dieser Maßnahmen ist in den vergangenen Jahren umgesetzt worden. Damit sind viele Kriterien der von der EU vorgegebenen Verbesserungen an den Gewässern (EU-Wasserrahmenrichtlinien) bereits erfüllt. Bei der Auswahl der Maßnahmen zur Umsetzung spielt neben der ökologischen Verbesserung, der Hochwasserschutz und die Flächenverfügbarkeit eine wesentliche Rolle.

Dr. Gotthard Scheja, Leiter des Umweltbüros der Stadt Arnsberg, wird einen kurzen Überblick über die Renaturierungsmaßnahme in der Stadt Arnsberg geben. Danach werden die Ergebnisse zum Biomonotoring, also der Auswirkungen auf Lebewesen im und am Gewässer, das seit 2009 bis heute stattfand und noch weitere Jahre fortgeführt wird, von Herrn Dr. Günter Bockwinkel von der NZO-GmbH, Bielefeld, vorgestellt.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an die in den Angelsportvereinen der Stadt organisierten Angler, gibt aber auch Gelegenheit zur Teilnahme interessierter Bürger und Anlieger.

Quelle: Stadt Arnsberg